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30/06/2017 16:45 CEST

Michael Bublé meldet sich nach Krebsdrama zurück

Globe-Photos/Imagecollect
Michael Bublé bei einem Auftritt in New York

Nachdem bei seinem Sohn Krebs diagnostiziert worden war, hat sich Michael Bublé (41, "Nobody But Me") für einige Zeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Jetzt stand er wieder auf einer Bühne: Der Kanadier nahm den National Arts Centre Award in Ottawa entgegen. Bublé sollte die Auszeichnung schon im vergangenen Jahr erhalten, hatte aber damals aus familiären Gründen abgesagt.

Er sei wirklich zutiefst dankbar, dass er diesen Preis erhalte, sagte Bublé laut kanadischen Medienberichten, "und dass ihr mir diese Ehre erweist während einer emotional schwierigen Zeit für meine Familie". "Ich danke euch für eure Liebe und die Unterstützung", so der Sänger weiter. Er sei jedes Mal stolz, wenn er auf einer Bühne stehen und sagen könne: "Mein Name ist Michael Steven Bublé und ich bin Kanadier."

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In Richtung seiner Frau Luisana Lopilato (30), seinen Söhnen Noah (3) und Elias (1), seinen Eltern und Schwestern sagte er: "Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, wie ich für euch empfinde. Manchmal ist 'ich liebe euch' einfach nicht genug, weil ich so viel mehr fühle."

Erstes Statement zur Krebsdiagnose im November

Im November 2016 erhielten Bublé und Lopilato die Schockdiagnose, dass ihr dreijähriger Sohn Noah an Krebs erkrankt ist. Der Sänger sagte daraufhin alle öffentlichen Auftritte und Konzerttermine ab. "Luisana und ich haben unsere Karrieren auf Eis gelegt, um all unsere Zeit und Aufmerksamkeit Noah zu widmen, damit er gesund wird", hieß es damals in einem Statement. Anfang Februar dann das erste Aufatmen: Bublé gab via Facebook bekannt, dass die Genesung sehr gut verlaufe.

Im April sprach Lopilato über Noahs Gesundheitszustand. "Gott sei Dank geht es meinem Sohn gut", erklärt die Schauspielerin bei einer Pressekonferenz in Argentinien anlässlich ihres neuen Films. "Die Genesung meines Sohnes ist ein langer Prozess, wie Sie sicherlich alle wissen, und es wird weiterhin Check-ups geben." Mittlerweile sei sie wieder an ihr Filmset zurückgekehrt. Sie hatte die Dreharbeiten nach der Krebsdiagnose ihres Sohnes unterbrochen. "Wir sind sehr glücklich", sagt sie den anwesenden Journalisten. Ihren Sohn glücklich zu sehen, habe ihr die Kraft gegeben, zurückzukehren, um den Film zu vollenden.