Türkei reagiert erbost auf Auftrittsverbot für Erdogan - und kritisiert Schulz

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  • Das türkische Außenministerium wirft deutschen Politikern "inakzeptable Äußerungen" vor
  • Grund sind Forderungen nach einem Auftrittsverbot für Präsident Erdogan in Deutschland
  • Was die türkischen Politiker über SPD-Kanzlerkandidat Schulz sagen, erfahr ihr im Video oben

Der türkische Präsident Erdogan will in Deutschland vor seinen Landsleuten auftreten - und die deutsche Regierung sagt Nein. Wie zu erwarten war, reagiert die türkische Politik erbost auf die Absage.

Das Außenministerium in Ankara erklärte am Donnerstag: "Es ist bedauernswert, dass deutsche Politiker inakzeptable Äußerungen machen, die offenbar durch politische Erwägungen motiviert sind."

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Besonders im Fokus: Martin Schulz, SPD-Kanzlerkandidat. Er hatte klargestellt, dass jemand, der im eigenen Land Oppositionelle festnehmen lasse, in Deutschland eine Großveranstaltung abhalte.

Das türkische Außenministerium reagierte - und warf Schulz vor, mit zweierlei Maß zu messen. "Wir verurteilen die inakzeptablen Äußerungen dieser Person über unseren Präsidenten und weisen sie entschieden zurück."

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