Nach Münchner Bluttat: Tageszeitung meldet, es gebe keine Hoffnung mehr für die Polizistin

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  • Bei München ist es an einer S-Bahnstation Mitte Juni zu einer folgenschweren Schießerei gekommen
  • Eine Polizistin liegt seit der Bluttat im Koma
  • Jetzt berichtet die Münchner Tageszeitung "tz", dass sie wohl nicht mehr aufwachen wird

An der Münchner S-Bahn-Station Unterföhring wurde am 13. Juni eine Polizistin lebensbedrohlich verletzt. Ein 37-Jähriger entriss ihrem Kollegen die Dienstwaffe und zielte damit auf die 26-jährige Frau.

Seitdem liegt die Beamtin mit schwersten Verletzungen im Koma. Die Münchner Tageszeitung "tz" will jetzt erfahren haben, dass sich der Zustand der Frau nicht mehr verbessern wird.

"Keine Hoffnung"

Am Donnerstagabend titelt das Blatt: "Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen". Es besteht laut der"tz"-Redaktion "keine Hoffnung" mehr für die junge Beamtin. Die schreckliche Nachricht soll sich "wie ein Lauffeuer durch alle Dienststellen der Münchner Polizei" verbreitet haben.

Ein Sprecher der Münchner Polizei sagte auf Anfrage der HuffPost, er könne die Information nicht bestätigen. Weiter wolle er dazu keine Stellung nehmen.

Der Täter wurde eingewiesen

Die Polizistin und ihr Partner waren an jenem Dienstagmorgen zu einem Einsatz an der S-Bahn-Station gerufen worden: Eine Rangelei eskalierte. Kurze Zeit später wurde der Bahnhof evakuiert.

Der mutmaßliche Täter, der erst am Vorabend in München eingetroffen war und die Nacht am Flughafen verbracht haben soll, wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Im Video oben schildert Polizeisprecher Marcus Da Gloria Martins den Tathergang.

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(sk)

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