Außenminister Gabriel: "US-Strategen planen Anti-Deutschland-Politik"

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  • Das Verhältnis zwischen Deutschland und der neuen US-Regierung unter Donald Trump ist angespannt
  • Vor dem G20-Gipfel hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel einen Verdacht geäußert
  • Oben im Video: Gabriel geht davon aus, dass es in den USA Kräfte gibt, die Deutschland ablehnend gegenüberstehen

Im Vorfeld des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli sagte Außenminister Sigmar Gabriel:

"Es gibt keine Anti-US-Strategie, schon gar nicht der Bundesregierung, aber es gibt in Amerika Strategen, die eine Anti-Europa- und Anti-Deutschland-Politik planen. Und das halten wir nicht für klug."

Einer der Hauptkonflikte: Der Klimaschutz

In Hamburg werden sich die Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte unter anderem über Terrorbekämpfung, Klimaschutz und Freihandel beraten.

Vor allem beim Thema Klimaschutz gibt es einen Konflikt mit den USA, die erst kürzlich aus dem Pariser Klima-Abkommen ausgestiegen sind.

Die Bundesregierung werde ihre Standpunkte selbstbewusst vertreten, so Gabriel. Gleichzeitig bliebe die Hand zur Zusammenarbeit mit den USA allerdings ausgestreckt.

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(jg)

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