Robbie Williams entschuldigt sich bei Jimmy Page

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Robbie Williams (li.) und Altrocker Jimmy Page werden wohl keine Freunde mehr

Eklige Nachbarschafts-Streits passieren nicht nur in Vorort-Siedlungen und Mietskasernen - nein, auch die Stars in ihren Nobel-Villen sind nicht gefeit. Besonders hart trifft es zur Zeit Robbie Williams (43, "Angels"). Der zuletzt in einem leichten Karriereknick gefangene Pop-Star hat sich mit einem überaus prominenten Nachbarn überworfen. Jetzt musste er sich öffentlich entschuldigen. Bei keinem Geringeren als Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page (73, "Stairway To Heaven").

Den hatte Williams nämlich mal eben am Rande eines Radio-Interviews "geisteskrank" geheißen und behauptet, er werde von Page überwacht. Am Dienstag hat Williams nun laut "Spin" eine Presse-Erklärung herausgegeben. Die liest sich vor allem nach einer peinlichen Schlappe: Er wolle Page "gerne eine Entschuldigung" für die Äußerungen anbieten, lässt der Star mitteilen. "Jimmy Page hat mir erklärt, dass bestimmte Tatsachenbehauptungen, die ich getätigt habe, nicht der Wahrheit entsprechen und ich nehme seine Darstellung gerne an": "Ich verstehe, dass Jimmy Page meine Äußerungen verletzend fand."

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Es geht um schnöde Renovierungsarbeiten

Die Vorgeschichte der Klarstellung ist skurril. Auslöser des Streits sind Renovierungsarbeiten an Robbie Williams' Haus. Die waren Page offenbar zu geräuschintensiv: Laut der Musikzeitschrift "NME" wurden die Handwerker zu knapp 5.000 Pfund Strafzahlung verdonnert. Williams behauptete daraufhin, Page habe stundenlang vor dem Haus im Auto gesessen und die Arbeiten überwacht - "es ist wie eine Geisteskrankheit!". Diese Behauptung muss der Star nun also als unwahr zurücknehmen.

Während Robbie Williams' jüngstes Album "The Heavy Entertainment Show" nicht vollständig an frühere Erfolge anknüpfen konnte, ist sein Haushalt ohnehin immer wieder einmal erstaunliche Schlagzeilen gut. Vor zwei Jahren hatte etwa ein früherer Assistent Williams' Ehefrau Ayda Field (38) der sexuellen Belästigung bezichtigt. Eine Anschuldigung die allerdings Williams seinerseits entschieden ins Reich der Fabel verwies.

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