Neue Umfrage: Die SPD stoppt den Abwärtstrend - und verkleinert den Abstand zur Union

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MARTIN SCHULZ
Die Sozialdemokraten sind angeschlagen. Aber sie holen auf. | SASCHA SCHUERMANN via Getty Images
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  • Im neuesten Insa-Meinungstrend konnten die Sozialdemokraten den Rückstand zur Union verkleinern
  • Die SPD kommt neu auf 26 Prozent
  • Doch eine von den Sozialdemokraten angeführte Koalition ist weiterhin unwahrscheinlich

Erst kam der überraschende Höhenflug, dann der Fall - und nun die Aufholjagd? Die SPD konnte in der neuesten Insa-Umfrage wieder zulegen. Die Sozialdemokraten kommen nun auf 26 Prozent. Das ist ein zusätzlicher Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche.

Zwar wäre es den Sozialdemokraten mit diesen Werten weiterhin nicht möglich, die nächste Regierung zu stellen. Die Konkurrenz von der Union kommt auf ganze 37 Prozent.

Doch der Abstand zwischen den beiden Parteien ist jüngst wieder etwas kleiner geworden. Anfang Juni lag Martin Schulz' Partei noch ganze 15 Prozent hinter CDU/CSU. Jetzt beträgt der Abstand noch elf Prozentpunkte.

AfD und Linke müssen Punkte abgeben

Im Insa-Meinungstrend, den die "Bild"-Zeitung in Auftrag gab, verlieren die AfD und die Linke Punkte. Die AfD verliert einen halben Punkt und kommt auf 8,5 Prozent. Die Linke muss einen Punkt abgeben und hat neu zehn Prozent.

Die Zustimmung der Wähler zu den Grünen (6,5 Prozent) und der FDP (9 Prozent) änderte sich im Vergleich zur Vorwoche nicht.

Weiterhin hat die Große Koalition aus Union und SPD die besten Chancen, in die Regierung zu kommen. Die beiden Parteien würden gemeinsam 63 Prozent der Stimmen erreichen. Möglich wäre auch ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, FDP und Grünen (52,5 Prozent).

Von der SPD angeführte Koalition derzeit unwahrscheinlich

Rechnerisch möglich, aber politisch von keiner Partei gewünscht, wäre auch eine Bahamas-Koalition aus CDU/CSU, FDP und AfD, die zusammen auf 54,5 Prozent der Stimmen kommt.

Alle Koalitionen, die die SPD anführen könnte – eine Ampelkoalition mit zusammen 41,5 Prozent und Rot-Rot-Grün mit zusammen 42,5 Prozent – scheitern im Moment alleine schon an einer rechnerischen Mehrheit.

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(jg)

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