Im Kindergarten eingewöhnen: Mit diesen Tipps gelingt es Kind und Eltern

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Im Kindergarten eingewöhnen: Mit diesen Tipps gelingt es Kind und Eltern | Nadezhda1906 via Getty Images
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  • Eine erfolgreiche Eingewöhnung gelingt mit einer guten Vorbereitung zu Hause
  • An den Schnuppertagen lernen die Kinder und die Eltern die Einrichtung, die Erzieher und den Alltag kennen

Die Kindergarten-Eingewöhnung ist für das Kind und für die Eltern ein großer Schritt. Die Kinder sind gespannt und aufgeregt. Bei manchem Elternteil kommt zur Freude die Sorge hinzu. Wie wird sie das Kind im Kindergarten einleben? Wird es sich wohlfühlen?

Oftmals ist der Eintritt in den Kindergarten gleichzeitig das erstmalige Loslassen für Mütter und Väter.

Schöne Geschichten und gemeinsame Vorbereitungen erleichtern die Eingewöhnung

Die Kindergarten-Eingewöhnung fällt den Kindern und den Eltern leichter, wenn vorher ab und zu kurzzeitige Trennungen stattgefunden haben. Die Dienste eines Babysitters oder regelmäßige Nachmittage bei den Großeltern sind hier in vielen Fällen von Vorteil.

Mit schönen Geschichten über den Kindergarten bereitet man die Kleinen auf das Ereignis vor. Die Freude steigt mit gemeinsamen Vorbereitungen, wie beispielsweise dem Aussuchen eines Kindergarten-Rucksacks, der Hausschuhe und der Brotdose.

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Die Schnuppertage im Kindergarten erlauben es den Kindern, Eindrücke zu sammeln und die Erzieher und die Spielkameraden in der Gruppe kennenzulernen.

An diesen Tagen wiegen sie sich in der gewohnten Sicherheit, die Mutter oder den Vater in der Nähe zu haben. Die Eltern bekommen ebenfalls einen Einblick in den Alltag des Kindergartens und lernen die neue Umgebung kennen.

Die Erzieher werden zukünftig wichtige Ansprechpartner für das Kind sein. Es ist demzufolge ratsam, eine offene Beziehung zu ihnen zu pflegen und sie über wesentliche Vorkommnisse im Leben des Kindes auf dem Laufenden zu halten. Dies eröffnet den Pädagogen die Möglichkeit, situationsbezogen auf das Kind einzugehen.

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Pünktliches Abholen vom Kindergarten ist wichtig

Zusätzlich ist es wichtig, dass das Kind aus positiven Erfahrungen gelernt hat, seinen Eltern zu jeder Zeit und in jeder Situation hundertprozentig zu vertrauen. Vor allem zählt hierzu das pünktliche Abholen.

Wenn der Sprössling sich darauf verlassen kann, von den Eltern zu einer bestimmten Zeit abgeholt zu werden, fällt der Abschied morgens nicht zu schwer.

Es ist außerordentlich hilfreich, diesen hauptsächlich in der Kindergarten-Eingewöhnung kurz zu halten. Mit wenigen liebevollen und ermutigenden Abschiedsworten verlassen die Eltern den Kindergarten.

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(cho)

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