"Geistig und körperlich ging gar nichts mehr": Oliver Kahn macht ein bewegendes Geständnis

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  • Oliver Kahn litt nach dem Champions-League-Endspiel 1999 ein Burnout
  • Darüber hat der ehemalige Nationaltorhüter bei "Maischberger" gesprochen
  • Eine Zusammenfassung seht ihr oben im Video

Der frühere Nationatorhüter Oliver Kahn bewegt mit einem überraschenden Geständnis. Der langjährige Torhüter des FC Bayern spricht bei "Maischberger" über ein Burnout, das er nach dem verlorenen Champions-League-Endspiel 1999 erlebte.

Er galt während seiner Torwartkarriere als Vorbild in Sachen Motivation und Zielstrebigkeit. Schwächen strahlte Oliver Kahn im Grunde nie aus. Der Fußballtorwart gewann in seinen 14 Jahren beim FC Bayern unzählige Titel.

In der Talksendung Maischberger hat Kahn nun eine ganz andere Seite von sich offenbart. Der 48-Jährige spricht von einem Erschöpfungssyndrom während seiner Karriere. Nach der dramatischen Niederlage beim Champions-League-Finale 1999 gegen Manchester United habe sein Leiden begonnen.

"Ich bin morgens aufgewacht und wusste nicht mehr, wie komme ich jetzt eigentlich zum Training? ", erzählt Oliver Kahn

"Geistig und körperlich ging gar nichts mehr", erzählt Kahn. "Ich bin morgens aufgewacht und wusste nicht mehr, wie komme ich jetzt eigentlich zum Training? Wie schaffe ich es überhaupt im Haus die Treppe runter zu kommen."

Kahn spricht von einer "ganz fatalen und gefährlichen Situation". Hilfe hätte er damals von seinem Vater bekommen, denn es sei unmöglich gewesen, alleine aus den Problemen wieder herauszukommen.

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(nsc)

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