Medienbericht: Von der Leyen muss den Verteidigungsminister-Job nach der Wahl abgeben

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VON DER LEYEN
Verteidigungsministerin von der Leyen scheint die Unterstützung der Bundeskanzlerin verloren zu haben. | Muhammad Hamed / Reuters
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  • Ursula von der Leyen steht seit Wochen in der Kritik
  • Nun wird bekannt, dass die Verteidigungsministerin auch in der eigenen Partei stark an Unterstützung verloren hat
  • Bundeskanzlerin Merkel soll sich überlegen, von der Leyen nach den Bundestagswahlen zu ersetzen

Ursula von der Leyen steht immer mehr unter Druck. Nun berichtet die "Bild"-Zeitung: Auch in der eigenen Partei, der CDU, verliert die Verteidigungsministerin an Unterstützung.

Sollte die Partei auch nach den Wahlen weiterhin das Verteidigungsministerium besetzen, würde Bundeskanzlerin Merkel wohl nicht mehr von der Leyen im Amt haben wollen.

Denn: Das Vertrauensverhältnis zwischen von der Leyen und der Bundeswehr sei "irreparabel gestört". Die "Bild" beruft sich in ihrem Bericht dabei auf anonyme Vertraute der Kanzlerin.

Von der Leyen hat Unterstützung der Truppe verloren

Von der Leyen stand in den vergangenen Wochen stark in der Kritik. Nach rechtsextremen Vorfällen in der Bundeswehr hatte sie dieser pauschal ein "Haltungsproblem" unterstellt.

Wie die "Bild" berichtet, sei sich von der Leyen bewusst, wie gestört das Vertrauen der Truppe in ihre Person mittlerweile ist. Deshalb habe die Verteidigungsministerin während zweier Wochen alle ihre Termine streichen lassen.

Stattdessen habe sie versucht, bei Treffen mit Unteroffizieren und Offizieren aller Waffengattungen um Vertrauen zu werben.

Ob es ihr gelingen wird, die Truppe zu besänftigen und die Unterstützung der Kanzlerin zurückzugewinnen, wird sich spätestens diesen Herbst nach den Bundestagswahlen zeigen.

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(jg)