US-Student Warmbier stirbt nach Haft in Nordkorea: Eltern machen Barack Obama schwere Vorwürfe

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Lange Zeit hatte die Familie von Otto Warmbier nichts von ihrem Sohn gehört. 17 Monate lang saß der US-amerikanische Student in nordkoreanischer Haft. Mit dem Regierungswechsel in den USA schöpften die Warmbiers neue Hoffnung.

Vergangene Woche kam Warmbier aus dem nordkoreanischen Straflager frei – allerdings befand er sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Koma und starb nach wenigen Tagen in den USA.

Eltern kritisieren Obama-Regierung

Trotzdem sind die Eltern der Trump-Regierung dankbar – und kritisieren die Vorgänger-Regierung von Barack Obama.

Auf die Frage eines Reporters während einer Pressekonferenz kurz nach der Freilassung seines Sohnes Otto antwortete Vater Fred Warmbier: "Ob ich glaube, die letzte Regierung hätte mehr tun können? Ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich selbst."

Fred Warmbier gab außerdem an, Vertreter der Obama-Regierung hätten die Familie gedrängt, ruhig zu bleiben, um die Nordkoreaner nicht zu verärgern.

Seine Familie habe sich auf das falsche Versprechen verlassen, dass die Nordkoreaner seinen Sohn gut behandeln würden.

"Sie haben uns geraten, nicht an die Öffentlichkeit zu gehen"

Bereits während ihr Sohn in Haft war, hatten die Warmbiers Kritik an dem Kurs unter der Obama-Regierung geübt. In einem Interview mit dem Nachrichtensender FOX News sagte Ottos Mutter Cindy Warmbier:

"Sie haben so getan, als wäre es unser Fehler, dass wir ihn gehen ließen", und weiter: "Und sie haben geraten, nicht an die Öffentlichkeit zu gehen, das sei besser für alle Beteiligten."

Die Aussagen der Familie seht ihr oben im Video.

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(jg)

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