Mit diesem massiven Zugeständnis will der Taxi-Schreck Uber die eigenen Fahrer besänftigen

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UBER DRIVER
Uber steht weltweit in der Kritik. | LUIS ROBAYO via Getty Images
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  • Die Uber-Fahrer in den USA sollen in Zukunft auch Trinkgeld bekommen
  • Bei Ubers Rivalen Lyft ist das bereits seit längerem der Fall
  • Die streitbare Technologiefirma steht auch wegen Sexismus-Vorwürfen unter Beschuss

Kaum hat Uber-Chef Travis Kalanick sein Amt aufgegeben, da macht der Fahrdienst-Vermittler ein massives Zugeständnis an die Fahrer in den USA. In der App werden erstmals Trinkgelder vorgesehen. Die Neuerung wurde am Dienstag zunächst in Houston, Seattle und Minneapolis eingeführt und soll bis Ende Juli in jeder US-Stadt verfügbar sein.

Zwar konnte man als Fahrgast schon immer seinem Uber-Fahrer Geld am Ende der Fahrt zustecken - aber als offizielle Option in der App war es im Gegensatz zum Rivalen Lyft nicht vorgesehen. Fahrer forderten dies, aber Kalanick galt als Gegner eines solchen Schritts.

Uber muss den Fahrern entgegenkommen

Uber versucht, das Verhältnis zu den Fahrern zu verbessern, unter anderem nachdem herauskam, dass sie in New York systematisch einen zu geringen Anteil vom Fahrpreis bekommen hatten.

Kalanick, der gerade seine Mutter bei einem Bootsunfall verlor, nahm eine Auszeit, nachdem im Zuge einer Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung bei Uber massive Veränderungen beschlossen wurden, die seine Vollmachten beschneiden werden. Schließlich trat er ganz zurück.

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(jg)

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