Ronnie James Dios Witwe findet "Teufelshörner"-Patent "ekelhaft"

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Wendy Dio ist die Witwe von Hardrock- und Metal-Legende Ronnie James Dio

Kiss-Bassist Gene Simmons (67, "Creatures Of The Night") sorgt derzeit mit einem absurden Plan für Wirbel. Denn der Alt-Rocker will sich die sogenannte "Teufelshörner"-Geste - ein Handzeichen, das als Inbegriff für Hardrock und Metal steht - rechtlich schützen lassen. Kritisiert wird er dafür unter anderem von Wendy Dio (*1945), der Witwe von Hardrock-Legende Ronnie James Dio (1942-2010). In einem Interview mit dem Magazin "The Wrap" bezeichnete sie das Vorhaben des 67-Jährigen als "ekelhaft".

"Zu versuchen, aus so etwas Geld zu machen, ist einfach nur ekelhaft", wird die Musiker-Witwe zitiert. "Es gehört jedem, es gehört nicht nur einer Person... sondern es ist ein öffentliches Zeichen und sollte nicht patentiert werden." Ihrer Meinung nach sei Simmons' Plan "einfach verrückt".

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Wie unter anderem "CNN" vor Kurzem berichtete, behauptet Simmons, die "Teufelshörner"-Geste, bei der Daumen, Zeigefinger und kleiner Finger in die Luft gestreckt und Mittel- und Ringfinger angewinkelt werden, erfunden zu haben.

Was bringt Gene Simmons das Ganze?

Simmons hat demnach beim Amt für Patente und Handelsmarken der USA sogar schon einen Antrag gestellt. Er behauptet, das Fingerzeichen bei einem Kiss-Konzert im November 1974 zum ersten Mal gezeigt zu haben. Sollte der Antrag tatsächlich durchgehen, würde er jedes Mal mitverdienen, wenn jemand den Rockergruß kommerziell nutzt.

Neben den vielen rechtlichen Auflagen für ein solches Patent gibt es aber noch das ein oder andere Problem. Denn 1966 war John Lennon (1940-1980) bereits mit der Geste auf dem Cover der Beatles-CD "Yellow Submarine/Eleanor Rigby" zu sehen. Außerdem wird Black-Sabbath-Sänger Ronnie James Dio (1942-2010) ein äußerst ähnliches Zeichen zugeschrieben - nur der Daumen ist dabei auch angewinkelt. Ob Simmons künftig also wirklich als "Teufelshörner"-Erfinder gelten wird, ist äußerst fraglich.

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