Boris Becker überraschend für bankrott erklärt – jetzt spricht sein Anwalt

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Der ehemalige deutsche Tennis-Profi Boris Becker ist offenbar bankrott.

Die britische Privatbank Arbuthnot Latham & Co. soll ein Bankrottverfahren gegen Becker beantragt haben, berichten englische Medien. Demnach sei Becker nicht zu dem Gerichtstermin in London erschienen.

"Man hat den Eindruck von einem Mann, der mit dem Kopf im Sand steckt", wird die Richterin zitiert. Becker wurde mitgeteilt, er habe "substanzielle" Schulden angehäuft.

Die Tennislegende dementierte derweil über seinen deutschen Anwalt die Medienberichte.

Sein Rechtsanwalt Christian Schertz erklärte am Abend: "Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte." Becker sei "überrascht und enttäuscht, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Großbritannien entschieden hatte, Klage gegen ihn einzureichen".

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Beckers Anwalt John Briggs erklärte laut AP dagegen im Gerichtssaal, Becker sei "einfach kein sonderlich geschickter Mensch, wenn es um Finanzen geht".

Becker hatte in Vergangenheit den Tennis-Weltstar Novak Djokovic trainiert, zudem häufig als TV-Kommentator gearbeitet.

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