Trump trifft den Präsidenten von Panama – und sagt das Erste, das ihm in den Sinn kommt

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Trump trifft den Präsidenten von Panama – und sagt das Erste, das ihm in den Sinn kommt | Jonathan Ernst / Reuters
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US-Präsident Donald Trump hält nicht viel von langen Briefings. Das haben mehrere Quellen aus dem Weißen Haus unlängst bestätigt.

Was der Republikaner bei Treffen mit ausländischen Staatsmännern sagt, kommt daher oft unbedacht daher.

Varela war peinlich berührt

Am Montag begrüßte Trump den Präsidenten von Panama, Juan Carlos Varela, im Weißen Haus – und zeigte bei diesem Treffen mal wieder, was passiert, wenn er improvisiert.

Vor dem gewohnt intensiven Handschlag sagte Trump zu Varela: "Der Panama-Kanal macht sich sehr gut. Ich glaube, wir haben gute Arbeit geleistet, als wir ihn gebaut haben.“

Varela schaut verdutzt. Fast peinlich berührt. Der Präsident des zentralamerikanischen Staates antwortet: "Ja, vor hundert Jahren.“

"Trump hat gerade den Bau des Panama Kanals als seinen Erfolg angerechnet. Jetzt hat er den Geist von Teddy Rosevelt verärgert“, kommentierte US-Comedian John Fugelsang.

Trump will Lob einstreichen

Es passt tatsächlich ins Bild: Trump versucht immer wieder, positive Entwicklungen in den USA als seine Erfolge zu verbuchen. Auch wenn er mit diesen wenig zu tun hat.

Andere Twitter-Nutzer glauben, der US-Präsident sei schlichtweg schlecht vorbereitet gewesen. "Stellt euch vor, so mies vorbereitet zu sein, einen Staatsführer zu treffen, dass du über den verdammten Panama-Kanal reden musst.“

Die "Gizmodo“-Redakteurin Libby Watson hatte eine andere Erklärung: "Er sagt einfach Dinge. Er sagt die erste Sache, die ihm in den Kopf kommt. Panama… Kanal. Wir können froh sein, dass er nicht gesagt hat: 'Und ihre Hüte sind toll’.“

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(lm)

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