15 bewegende Fotos zeigen, wie Momente bedingungsloser Liebe zwischen Mutter und Tochter aussehen

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Dieser Artikel erschien ursprünglich bei Refinery29.

Es wirkt alltäglich, beinahe belanglos, obwohl es doch so wertvoll und einzigartig ist: Der Fotografin Samantha Conlon ist es gelungen, die bedingungslose Liebe zwischen Müttern und ihren Kindern in beeindruckenden Bildern festzuhalten.

"Von Frauen wird erwartet, emotional zugänglich, sanft und zärtlich zu sein – und doch sind all das Eigenschaften, die man mit Schwäche verbindet“, sagt Fotografin Conlon, während sie über die Inspiration zu ihrem neuesten Projekt Daughters erzählt.

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Die Fotografin will die Darstellung von Frauen und Mädchen hinterfragen

"Das Konzept hinter dem Projekt und der Diskurs über Zärtlichkeit und Intimität können jeweils nur in Verbindung mit ihrem Gegenteil existieren: Maskulinität“, fügt sie hinzu, und spricht damit direkt ein Hauptthema ihres Werkes an. Als Mitglied von Bunny Collective, einem Verband aus weiblichen Künstlerinnen aus aller Welt, strebt Conlon danach, realistische, mutige und alternative Seiten von Weiblichkeit zu zeigen.

Ihr Wille, die Darstellung von Frauen und Mädchen auf eine intimere Art und Weise zu hinterfragen, führte Conlon dazu, ihre Wochenenden mit ihren Schwestern und ihren Töchtern zu verbringen und deren alltägliches Leben zu fotografieren.

Nach sechs Monaten stiller Beobachtung produzierte Conlon eine Serie von Bildern, die zugleich voyeuristisch, als auch konfrontativ sind. Sie zeigen scheinbar belanglose Momente aus den Leben dieser Frauen. Trotzdem ist die Bedeutung der Bilder unmissverständlich für den Betrachter.

Conlons Fotos zeigen alltägliche und intime Momente zwischen Mutter und Tochter

conlon

"Ich beabsichtige immer, die Stärke, die in der Sanftheit liegt, zu zeigen“, erklärt Conlon.

conlon

"Ich wollte die weibliche Erfahrung richtig hervorheben.“

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"Es war mir wichtig, Mütter und Töchter zu zeigen, da ich aus einer größtenteils weiblichen Familie komme.“

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"Von Frauen wird erwartet, emotional zugänglich, sanft und zärtlich zu sein – und doch sind das alles Eigenschaften, die man mit Schwäche verbindet.“

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"Ich denke, das Projekt ermöglicht es meinen Schwestern, ihre Beziehungen zu ihren Töchtern aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.“

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"[Dieses Projekt] war für mich persönlich und für meine Familie eines der wichtigsten Werke, die ich machen werde.“

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"Mit meiner Familie zu arbeiten hat eine Menge Erinnerungen mit meinen Schwestern geweckt.“

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"[Ich habe diese Fotos gemacht,] um zu zeigen, dass Intimität und Sanftheit nicht nur banale Dinge, sondern ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung sind."

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"Ich wollte mich insbesondere auf weibliche Beziehungen fokussieren und darauf, wie sie sich auf die Identitäten von Mädchen auswirken, während sie aufwachsen.“

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"Ich möchte, dass die Leute Intimität und emotionale Offenheit als grundlegenden Teil der menschlichen Erfahrung sehen, anstatt als etwas, das verborgen oder aus Scham versteckt wird.“

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"[Als ich anfing,] richtete ich meine Aufmerksamkeit darauf, wie Eltern die Identität ihrer Kinder von klein an prägen und wie ihnen das schaden kann.“

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"Ich habe sechs Monate lang viel Zeit damit verbracht, einfach normale Familienrituale zu beobachten und dabei versucht, mich an die ausschlaggebenden Momente aus meiner Kindheit zu erinnern, durch die ich mich heute so verbunden zu den Frauen in meiner Familie fühle.“

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"[Diese Fotos] sind Schnappschüsse aus der Zeit in den Leben meiner Nichten, in der sich ihre Persönlichkeit und ihre Beziehungen zueinander entwickeln.“

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"Größtenteils habe ich sie einfach gebeten, das zu machen, wobei sie sich wohlfühlen und die Fotos so auf natürliche Art und Weise entstehen zu lassen, anstatt sie zu planen.“

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"Ich glaube, meine Darstellung von Müttern und Töchtern sagt genau so viel über Väter und Töchter aus... Der Grund, warum wir Weiblichkeit als Schwäche sehen, liegt an der Versessenheit unserer Gesellschaft mit Maskulinität.“

Credits bei allen Bildern: Samantha Conlon

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(lm)

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