Pamela Anderson schreibt Julian Assange - und erklärt, weshalb er so auf sie wirkt

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Pamela Anderson verbindet schon lange eine enge Freundschaft mit Julian Assange - oder ist es doch mehr?

Eigentlich hat Schauspielerin und Ex-"Baywatch"-Nixe Pamela Anderson (49) immer betont, dass ihre Beziehung zu Whistleblower Julian Assange (45) rein platonisch sei. Dagegen spricht nun allerdings ein ausführlicher Liebesbrief, den Anderson auf ihrer Homepage für jeden einsehbar postete. Unter dem Titel "Warum mein Herz zu Julian hält" verfasste die Darstellerin ein feuriges Plädoyer auf den australischen Aktivisten, der nun schon seit fünf Jahren als politischer Flüchtling in der ecuadorianischen Botschaft in London Unterschlupf gefunden hat.

"Wenn ich über Julian nachdenke, dann frage ich mich, was einen Mann sexy macht. Mit Abstand die größten Qualitäten für Sexappeal bei einem Mann sind Mut und Courage. Sexiness bei einem Mann bedeutet, Stärke zu zeigen. Überzeugungen zu haben und den Mut zu beweisen, zu ihnen zu stehen", so Anderson gleich zu Beginn des Textes. Das klingt nach mehr, als "nur" den Worten einer guten Freundin...

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Gleichzeitig führt sie all die Dinge an, die Assange für die Welt getan habe. Sein Lohn dafür sei es, nun schon "seit fünf Jahren in einem kleinen Raum gefangen" zu sein. Hauptverantwortlich für Assanges Misere macht Anderson die englische Politikerin und "schlechteste Premierministerin" Theresa May, die in der letzten Zeit auch immer mehr in die Kritik ihrer eigenen Partei geraten ist. "Dies ist ein Notfall! Ich appelliere an die Landesführer, die bei Julians Notlage helfen können", schreibt die Schauspielerin verzweifelt. Ihren über 1.000 Wörter langen Brief beendet Anderson mit "Ich liebe dich, Pamela."