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19/06/2017 15:13 CEST

Carla Bruni und Donald Trump: Das lief wirklich

Jaguar PS / Shutterstock.com
Carla Bruni ist seit 2008 mit dem ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy verheiratet

In den 90er Jahren sorgte das damalige französische Supermodel Carla Bruni (49, "Little French Songs") für große Schlagzeilen in den USA. Sie soll bei der Trennung des heutigen US-Präsidenten Donald Trump (71) und seiner zweiten Ehefrau Marla Maples (53) eine Rolle gespielt haben. In einem neuen Interview klärt Carla Bruni einmal mehr auf: Die Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen.

"Es war eine Lüge"

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"Eigentlich war die ganze Situation damals sehr vage und sie existierte einfach nicht. Ich war sehr überrascht, als er damit an die Presse ging", sagt die heute 49-Jährige "The Daily Beast". Donald Trump selbst befeuerte demnach damals die Gerüchte, indem er sich als sein eigener PR-Berater ausgab und Details der angeblichen Affäre preisgab. Bruni habe das mitbekommen, wie sie verrät. Viel ist ihr diesbezüglich aber nicht zu entlocken. "Was ich sagen kann, ist, dass ich denke, Demokratie funktioniert besser als Diktaturen. Und in der Demokratie geht es um Wahlen. Also respektieren wir die Demokratie."

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Angesprochen auf die Tatsache, dass die Gerüchte um sie und Trump so ziemlich das Erste seien, was bei Google aufgelistet werde, wenn man nach ihr suche, antwortet sie ernst: "Das ist, weil es eine Lüge war." Außerdem sei das vielleicht in Amerika der Fall, in Frankreich würden andere Dinge bei einer Suchanfrage erscheinen. "Hauptsächlich mein Mann, meine Arbeit und Bilder von mir, als ich jünger war", zählt sie auf.

Sie sei aber sehr froh darüber, dass sie ihre Kinder weitestgehend aus der Presse raushalten könne. Bruni hat mit ihrem Mann, dem ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy (62), eine fünfjährige Tochter. Aus einer früheren Beziehung stammt ihr Sohn (15). Bruni und Sarkozy heirateten 2008, mitten in seiner Amtszeit als Präsident. Sie schwärmt regelrecht von ihm und bezeichnet ihn als "Alphatier" mit einer "sehr femininen, sentimentalen Seite".

Kein Vergleich zu Melania Trump

Ein anderes Thema, das Bruni mit den Trumps verbindet, sind Nacktbilder. Als Bruni 2007 mit Sarkozy zusammenkam, wurden in der Presse Nacktbilder von ihr aus dem Jahr 1993 verbreitet. Im Juli 2016 gab es auch Melania Trump (47) nackt in den Medien zu sehen. Doch laut Bruni könne man die Situationen nicht miteinander vergleichen. "Es war etwas ganz anderes, da ich ein bisschen Ruhm durch meine Modelkarriere und mein erstes Album erlangt hatte", bringt sie es ganz lässig auf den Punkt. Subtiler könnte ein Seitenhieb nicht sein.

Außerdem sieht die gebürtige Italienerin, die in Frankreich aufgewachsen ist, keinen Skandal hinter ihren Nacktfotos. Immerhin seien es "künstlerische Aktfotos von einem großartigen Fotografen" gewesen. "Für mich hat Moral etwas damit zu tun, ein guter Mensch zu sein. Ich sehe in Nacktheit keine Sittenlosigkeit, sondern darin unfreundlich zu sein oder Menschen zu betrügen oder zu belügen. Das untergräbt für mich Moral. Und nicht wenn man als hübsches, junges Mädchen nackt posiert", so Bruni selbstbewusst.

Im Oktober erscheint das neue Album von Bruni, das den Titel "French Touch" trägt. Vermisst sie es, die First Lady von Frankreich zu sein? "Es hat Spaß gemacht. Es war eine tolle Zeit, eine große Ehre und eine wundervolle Erfahrung, aber nun bin ich auch sehr erleichtert. Es ist so brutal und erschreckend. Ich hatte Angst um ihn", gesteht Bruni. Als Präsident sei ihr Mann stets in Gefahr gewesen, denn es gäbe immer Leute, die ihm etwas antun wollen. Diese Zeiten seien nun vorbei und sie könne sich wieder ohne Polizeischutz frei bewegen.

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