Tragische Szenen: Torero stolpert und wird von Stier aufgespießt

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Tragische Szenen: Torero stolpert und wird von Stier aufgespießt | ALBERTO SIMON via Getty Images
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Stierkämpfe sind eine grausame Tradition, bei der den Tieren unvorstellbares Leid zugefügt wird.

Dennoch ist es dramatisch, was am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l'Adour im Südwesten Frankreichs passierte.

Der spanische Torero Ivan Fandiño (36) verfing sich beim fragwürdigen Publikumsspektakel in seinem eigenen Cape und stolperte. Der Stier stieß Fandiño mit seinem Horn von hinten in den Torso – und bohrte sich durch die Lunge des Stierkämpfers.

Auf dem Weg in die Klinik verstarb Fandiño an seinen Verletzungen.

Stierkampf hat in Spanien eine lange Tradition, ist in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend in die Kritik von Tierschützern geraten. Die Region Katalonien hatte den Stierkampf im Jahr 2010 verboten, mehrere Städte verboten Stierfestivals.

Bereits im vergangenen Jahr war es zu einem tragischen Todesfall beim Stierkampf gekommen. Der 29-jährige Víctor Barrio wurde in Teruel im Osten Spaniens vom Horn eines Stiers im Brustbereich getroffen.

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(pb)

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