Spanische Exklave Melilla: Migranten durchbrechen Grenzposten mit Auto

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MAROKKO
Spanische Exklave Melilla: Migranten durchbrechen Grenzposten mit Auto | Twitter/GuardiaCivil/AFP
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  • Asylsuchende aus Marokko haben versucht, über die spanische Exklave Melilla in die EU zu gelangen
  • Sie fuhren durchbrachen in einem Auto einen Grenzposten
  • Der Fahrer des Wagens wurde festgenommen

Ein Auto, in dem sich fünf Migranten versteckten, hat am Samstag einen Grenzposten zur spanischen Exklave Melilla im Norden von Marokko durchbrochen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Demnach war es schon der zweite solche Vorfall binnen zwei Tagen. Schon am Freitag ist laut AFP ein Auto mit neun Migranten über die Grenze nach Melilla gelangt. Dabei hätte das Fahrzeug einen Wagen der spanischen Grenzschutzpolizei Guardia Civil gerammt und zwei Menschen verletzt.

Immer wieder Vorfälle in spanischen Exklaven in Marokko

Bei dem Vorfall vom Samstag beschädigte das Auto nach Angaben der AFP einen Grenzposten. Als der Wagen in Melilla angekommen war, sei der marokkanische Fahrer von der spanischen Polizei festgenommen worden. Im Wageninneren hätten die Polizisten fünf Männer gefunden - zwei im Kofferraum verborgen, zwei unter den Rücksitzen und einen im Armaturenbrett.

Immer wieder versuchen Migranten und Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko die EU zu erreichen. Schon öfter ist es dabei zu heftigen Vorfällen gekommen.

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