Beth Ditto klärt auf: Gibt es ein Comeback von Gossip?

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Beth Ditto ist mit ihren Album

Beth Ditto (36) kennen viele als Powerfrau der Band Gossip, die 2009 mit "Heavy Cross" ihren absoluten Durchbruch feierte. Mittlerweile ist die Band getrennt und Ditto stellt ihr erstes Solo-Album "Fake Sugar" vor. Mit der Nachrichtenagentur spot on news sprach sie über ihren musikalischen Neuanfang und verriet, ob sie sich ein Comeback von Gossip vorstellen könnte.

Sie sind mit der Band Gossip berühmt geworden. Mit Ihrem neuen Album "Fake Sugar" sind sie jetzt als Solokünstlerin unterwegs. Vermissen Sie ihre Bandkollegen?

Beth Dittos neues Solo-Album "Fake Sugar" können Sie hier bei Amazon bestellen!

Beth Ditto: Ja. Vor allem Nathan (Bassist von Gossip, Anm. d. Red.) fehlt mir sehr. Er ist die lustigste Person, die ich je getroffen habe. Wenn man so lange mit jemandem unterwegs war, hat man so viele gemeinsame Erinnerungen, Geschichten und Insider-Witze, die sonst keiner versteht.

Warum hat sich Gossip überhaupt getrennt?

Die Dinge nehmen einfach ihren Lauf. Der Funke, die Leidenschaft gingen verloren. Es ist wie ein Burn-out. Irgendwann klang alles nur noch gleich, wir wussten nicht, wie wir uns weiterentwickeln sollen.

Klingt fast danach, als hätten Sie einfach eine Pause gebraucht. Gibt es denn eine Chance auf ein Comeback?

Viele Leute sagen, dass das passieren wird. Aber ich glaube nicht daran. Es steckt natürlich mehr dahinter, als ich preisgeben will. Aber Nathan lebt wieder in Arkansas und ich will nie wieder dorthin ziehen. Nicht einmal, um eine Platte aufzunehmen.

Wie unterscheidet sich ihre neue Musik von der von Gossip?

Ich finde nicht, dass es einen großen Unterschied gibt. Ehrlich gesagt habe ich erst nachdem wir uns aufgelöst haben bemerkt, was für ein wichtiger Teil der Band ich doch war. Das Album ist jedoch weniger rau, ein bisschen erwachsener - aber noch immer keine Pop-Musik.

Mit dem neuen Album gehen Sie auf Tour, im Herbst auch in Deutschland. Haben sie nach der Terrorattacke in Manchester überlegt, die Konzerte zu canceln?

Nein. Ich glaube nicht, dass das helfen würde. Wir dürfen nicht aufhören, unser Leben zu leben. Wir dürfen den Terroristen nicht geben, was sie wollen. Allein schon für die Opfer müssen wir weitermachen. Wir müssen.

Korrektur anregen