"Bares für Rares": Boris Becker will seinen Wimbledon-Schläger verkaufen - doch die Versteigerung verläuft beschämend

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Boris Becker will seinen Wimbledon-Schläger verkaufen - doch die Verhandlung verläuft beschämend | ZDF/Screenshot
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Ob Nippes oder Meisterwerk - in der ZDF-Sendung "Bares oder Rares" versuchen die Teilnehmer fast alles zu Geld zu machen. Doch nur die wenigsten Stücke erreichen Erlöse in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Auch Star-Gast Boris Becker zeigte sich vor dem Verkauf seines alten Tennisschlägers selbstbewusst: "Ich würde gerne 20.000 Euro dafür haben“, kündigte Becker im Vorgespräch mit Moderator Horst Lichter und Experte Albert Maier an.

Schließlich gehöre der Schläger "eigentlich ins Museum". Ein ähnliches Stück habe Becker in der Vergangenheit bereits für 37.000 Euro versteigert. Dieser Betrag wäre der bis dato höchste bei "Bares oder Rares".

Geld sitzt bei den Bietern nicht locker

Doch das Ex-Tennisass konnte die sieben Bieter nicht vollends überzeugen. Zwar spielt er mit dem Schläger sein letztes Wimbledon-Match im Jahr 1999. Aber bei den potentiellen Käufern saß das Geld nicht allzu locker.

Am Ende musste sich Becker mit 10.000 Euro zufrieden geben. Mehr wollte Antiquitäten-Händler Julian Schmitz-Avila einfach nicht springen lassen. Und das, obwohl er ein großer Becker-Fan ist und den Schläger für sich selbst ersteigerte.

Becker muss das Geld selbst zählen

Und selbst das sollte fast nicht reichen: Denn Becker überzeugte Schmitz-Avila erst vom Kauf, als er versprach, den Händler zum Abendessen in ein Restaurant seiner Wahl auszuführen.

Schmitz-Avila war bei der Übergabe so nervös, dass er zittrige Hände bekam. Becker musste das Geld am Ende selbst auf den Tisch zählen. Den Erlös will er für einen guten Zweck spenden.

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(ujo)

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