So rechnet ARD-Journalistin Anja Reschke mit der "Bild"-Zeitung ab

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Am Dienstag veröffentlichte die "Bild"-Zeitung die umstrittene Arte-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa".

24 Stunden lang war der Film auf Bild.de zu sehen. Eine umstrittene Aktion. Denn: Die öffentlich-rechtlichen Sender, die die Produktion in Auftrag gegeben hatten, strahlten die Doku selbst nicht aus, da die Verantwortlichen eine "Themenverfehlung" sahen. Im Fokus der Doku hätte nicht der Antisemitismus in Europa gestanden (wie es im Titel heißt), sondern die Situation im Nahen Osten.

Die "Bild"-Zeitung vermutete allerdings, dass die Dokumentation “politisch nicht genehm" sei und deshalb nicht gezeigt werde.

Nun meldet sich ARD-Journalistin Anja Reschke zu Wort. “Mit welchem Recht grätscht die ,Bild'-Zeitung in die Hoheit und Verantwortung anderer Redaktionen?"

Ein Ausschnitt des Kommentars seht ihr im Video oben.

Ex-"Bild"-Herausgeber Kai Diekmann äußerte sich inzwischen bei Twitter zu der Kritik Reschkes. Seine Meinung: "Lieber frech als feige!"

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