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14/06/2017 16:28 CEST | Aktualisiert 30/08/2017 19:52 CEST

"Wonder Woman": Der Kinofilm der Woche

DC Films
In DCs neuestem Superheldenfilm tritt eine außergewöhnliche Kriegerin auf den Plan: Die Amazone Wonder Woman (Gal Gadot) ist die letzte Hoffnung der freien Welt.

  • Der Kinofilm der Woche am 15. Juni
  • Filmfans sagen: „Wonder Woman" sollte man nicht verpassen.

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino - doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen? isnotTV, Partner von Huffington Post stellt euch hier jede Woche den Kinofilm der Woche vor. Wir haben für euch den absoluten Hingucker, den ihr nicht versäumen solltet. Eure Meinung könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

"Wonder Woman" - das Kino-Highlight am Donnerstag, den 15. Juni:

Bevor Diana Prince (Gal Gadot) zur legendären Superheldin Wonder Woman wird, lebt als Mitglied des mutigen Stammes der Amazonen-Kriegerinnen auf der tropischen Insel Paradise Island. Als Mutter der Amazone Hippolyta (Connie Nielson) und Tochter des Zeus ist sie jedoch zu mehr bestimmt als einem Leben in Verborgenheit. Durch den Schiffbrüchigen Soldaten Steve Trevor (Chris Pine) gelangt sie nach London, das zu dieser Zeit vom ersten Weltkrieg erschüttert wird. Sie zögert nicht lange, ihre besonderen Fähigkeiten im Kampf für die freie Welt einzusetzen.

"Wonder Woman" zählt als eine der beliebtesten Superheldinnen des DC Universums, seit sie 1941 zum ersten Mal in einem Comic auftrat. Ihre erste Live-Action-Verkörperung übernahm Lynda Carter in der 1970er-Jahre Serie „ Wonder Woman”. Seit dem ist die stahlharte Amazonenkriegerin vor allem in Animationsfilmen und -Serien aufgetreten, doch nun kehrt sie in Gestalt von Schauspielerin Gal Gadot zurück.

Auch anderweitig setzt "Wonder Woman” ein deutlich Zeichen in Sachen Gleichberechtigung, denn mit Patty Jenkins hat erstmal eine Frau einen großen Superhelden-Blockbuster von DC verfilmt. Ihr können hat sie bereits im Psychodrama „Monster” bewiesen.

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Amazonen müssen taff sein

Bei all der femininen Energie, die aus der Handlung und der Filmcrew zu sprühen scheint, darf nicht vergessen werden, dass vor allem die Amazonen-Schauspielerinnen ein wahres Bodybuilding-Workout für den Film absolvieren mussten. Einfach schlank und hübsch zu sein reichte bei diesem Film nicht aus, sodass die Schauspielerinnen der Amazonen zu einer wahren Sparring-Gruppe heran wuchsen. „House of Cards”-Star Robin Wright, die ebenfalls im Film als Amazone ist, hat erst kürzlich im Guardian ihre Bewunderung für das eiserne Training ausgedrückt.

Die Gegner von Wonder Woman dürfen also nicht erwarten, von dieser Frau mit Samthandschuhen angefasst zu werden.

Superheldinnen auf dem Vormarsch

Bereits in „Batman vs Superman” hatte Wonder Woman alias Diana Prince einen kurzen Auftritt, doch in DCs neuester Comicverfilmung ist sie die Hauptattraktion. Es ist gleichzeitig eine Premiere: Bis auf den Film „Catwoman” von 2004, der an den Kinokassen floppte, hat es noch keine Comicverfilmung mit einer weiblichen Hauptfigur gegeben. Obwohl Frauen bereits in Actionfilmen wie „Lucy” oder „Ghost in the Shell” großartige Auftritte als Hauptcharaktere absolviert haben, scheinen Comic-Giganten wie DC immer noch Angst vor einem finanziellen Misserfolg ihrer Heldinnen zu haben.

Das positive Feedback zu DCs jüngster Superschurkin Harley Quinn in „Suicide Squad” hat aber gezeigt, dass das Publikum nicht vor ein bisschen Frauenpower zurückschreckt. Es ist vielmehr eine willkommene Abwechslung zum muskelbepackten Gigantenkampf der Männer.

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(mtr)

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