LIFESTYLE
14/06/2017 18:31 CEST | Aktualisiert 14/06/2017 19:19 CEST

Mit ungewöhnlichen Fotos mit Pferden macht ein Amerikaner auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam

Schon von klein auf hatte Nick Turner eine gute Verbindung zu Pferden, verbrachte mehr Zeit mit den Tieren als mit seinen Mitmenschen.

Vor allem auch, weil er sich nie wirklich gut unter Menschen integriert fühlte.

Seine Leidenschaft machte er letztendlich zum Beruf - allerdings nicht als Reiter, sondern als Fotograf.

Aktfotos in der Natur

Als Fotograf porträtiert sich der Amerikaner selbst am liebsten dort, wo er sich am wohlsten fühlt - mitten in der Natur, unter Pferden. Dabei könnte man jetzt vielleicht an Fotos im Western-Style denken, eventuell auch an idyllische Schwarz-Weiß-Fotos in der isländischen Wildnis.

Doch Turner zeigt sich auf den Fotos so, wie Gott ihn schuf: nämlich splitterfasernackt. Damit will der Künstler vor allem Natürlichkeit symbolisieren und sich selber als Teil der Herde darstellen.

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Für seine Fotos reist Turner um die Welt

Dem Reiseportal “Travelbook” gegenüber sagt er, dass er schon an vielen Orten war, es ihm Island jedoch am meisten angetan habe. Denn dort gibt es eine ganz eigene Art von Energie.

“Weil es dort so viel geothermische Aktivitäten gibt, ist alles am Leben. Nichts ist statisch. Alles fließt, auch die Landschaft”, sagt Turner.

Nicht ganz so sorglos und poetisch

Doch es ist nicht nur die Natur, die ihn an der Insel so fasziniert. Allen voran spielen Pferde im Leben der Isländer eine ganz andere, viel bedeutendere Rolle als in anderen Ländern.

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Wichtig für Turner ist es auch, eine Art Harmonie und Ruhe in seinen Fotos darzustellen. Auch wenn das in Wirklichkeit nicht immer der Fall ist.

"Es sind manchmal wirklich brutale Erfahrungen, und ich hatte einige Shootings, in denen ich gefallen bin und getreten oder überrannt wurde. Es ist hektisch und real und nicht ganz so sorglos und poetisch, wie es sich vielleicht anhören mag“, sagt Turner.

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