Aufruf eines Berliner Vaters: Mein Sohn stirbt an einem Hirntumor - ich brauche eure Hilfe

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MAURICE
Maurice braucht dringend eure Hilfe. | Mauricewegner.de
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Der 13 -jährige Maurice aus Berlin kämpft um sein Leben - Tag und Nacht. Seit nunmehr einem Jahr.

Bei ihm wurde im Oktober 2016 ein Gehirntumor diagnostiziert. Seitdem liegt er auf der Krankenstation des Berliner Charités, wo seine Eltern um das Überleben ihres einzigen Sohnes bangen.

Doch bald könnte jede Hilfe für Maurice zu spät kommen. Denn der Tumor des Jungen ist nicht operabel.

Nur ein einziges Medikament kann ihm helfen

Deshalb sehen sowohl seine Familie als auch die Ärzte nur noch eine Chance: die Behandlung mit einem speziellen Medikament. Doch ausgerechnet hier liegt das Problem.

Das Medikament Ivosidenib wird von dem amerikanischen Pharmazie-Unternehmen Agios hergestellt. Die rücken das Mittel, das Maurice das Leben retten könnte, aber nicht heraus.

Das Problem sei, dass die Studien ein Mindestalter von 18 Jahren vorschreiben und von dieser Vorgabe rückt Agios nicht ab. Zudem sei das Medikament noch in der Testphase. Eine Aufnahme in die Studie sei also unwahrscheinlich, denn Maurice ist ja noch minderjährig.

Die Familie ist inzwischen dermaßen verzweifelt, dass sie sogar auf rechtliche Ansprüche bei Ärzten und Agios selbst verzichten. Ihnen geht es nur darum, ihrem Sohn noch ein paar wenige schöne Jahre zu verschaffen.

Mit dem Medikament sei dies gegebenenfalls möglich. Denn Ivosidenib könnte ersten Studien zufolge die Fortpflanzung des Tumors stoppen.

Mit Unterschriften für Maurice´ Leben

Doch das Unternehmen verweigert weiter das Medikament. Aus diesem Grund hat Maik Wegner, der Vater von Maurice, einen verzweifelten Hilferuf in den sozialen Netzwerken gestartet.

Mittels einer Online-Petition will er das Pharma-Unternehmen doch noch dazu bewegen, eine Ausnahme zu machen.

Auf Facebook hat Maik Wegner am Montagmorgen einen Aufruf für die Unterschriftenaktion gestartet, der mittlerweile mehr als 41.000 Mal geteilt wurde. Über 50.000 Unterschriften konnte der Vater von Maurice bereits sammeln. Doch am Mittwoch verwehrte Agios erneut die Herausgabe des Medikaments.

Aufgeben will Maik Wegner auf keinen Fall und solange weitermachen, bis die US-Firma Gnade walten lässt. Denn zu verlieren habe er nichts: „Außer meinem Sohn“, wie er gegenüber der „Berliner Morgenpost“ mitteilte.

Hier könnt ihr euch in die Online-Petition eintragen
um dem kleinen Maurice zu helfen. Ebenso hat Maurice Vater eine Webseite eingerichtet, auf der man sich über den Gesundheitszustand seines Sohnes informieren und auch spenden kann.

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(bah)