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13/06/2017 18:05 CEST | Aktualisiert 14/06/2017 02:03 CEST

Bericht: Ausmaß der russischen Hacker-Attacken auf die US-Wahl größer als bisher bekannt

The Washington Post via Getty Images
Bericht: Ausmaß der russischen Hacker-Attacken auf die US-Wahl größer als bisher bekannt

  • Russische Hacker sollen in größerem Umfang versucht haben, die US-Wahlen zu beeinflussen

  • Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet von Attacken in 39 US-Bundesstaaten

Russische Hacker haben einem Medienbericht zufolge die US-Präsidentenwahl 2016 in viel größerem Umfang zu beeinflussen versucht, als bisher bekannt war.

Unter Berufung auf mehrere Ermittler berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg von Attacken auf 39 US-Bundesstaaten im Sommer und Herbst vor der US-Wahl im November 2016.

Obama habe den Kreml inoffiziell gewarnt

Angeblich gibt es Beweise für gehackte Wählerdaten, für gehackte Umfragesoftware und eine Datenbank für Wahlkampffinanzen. Die Angriffe auf das ebenso verletzliche wie weit verzweigte amerikanische Wahlsystem seien so umfangreich, dass die Ermittler für kommende Wahlen Schlimmes befürchten, heißt es weiter.

So groß sei die Welle der Attacken gewesen, dass die US-Regierung unter Barack Obama im Oktober den Kreml anhand übermittelter Beweisdokumente inoffiziell gewarnt habe. Die Beeinflussung habe laut US-Regierung vor allem das öffentliche Vertrauen in die Unabhängigkeit der Wahlen erschüttern sollen.

Das FBI wollte den Bericht nicht kommentieren. Zuletzt hatte Ex-FBI-Chef James Comey über Russland und künftige Wahlen gesagt: "Sie sind hinter Amerika her. Sie werden wiederkommen."

Für amerikanische Geheimdienste ist eine Einmischung Moskaus bewiesen. Russland bestreitet jede Verwicklung. FBI und Ausschüsse des Kongresses untersuchen, ob es Absprachen zwischen Mitgliedern aus Donald Trumps Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gab.

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(poc)