Ihre Tochter starb an den Folgen eines Hirntumors - jetzt teilen die Eltern berührende Fotos

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Es war Anfang 2015, als die Eltern der sechsjährigen Katie King eine besorgniserregende Veränderung bei ihrer Tochter feststellten. Sie schielte plötzlich auf ihrem linken Auge, außerdem litt sie unter Kopfschmerzen,Schlafstörungen und diffusen Fieberschüben.

Die meisten Ärzte zu denen die Eltern mit Katie gingen, nahmen die Symptome der kleinen Katie nicht ernst und taten die Sorgen der Eltern als Überreaktion ab. Erst im Krankenhaus erhielten sie die Diagnose.

Es war eine Hiobsbotschaft

Die Ärzte diagnostizierten bei Katie einen aggressiven Tumor im zentralen Nervensystem. Der sogenannte DIPG-Tumor ist sehr selten und betrifft meist Kinder zwischen vier und elf Jahren. Die Überlebenschancen sind mit nur zehn Prozent sehr gering, nach der Diagnose leben die meisten Kinder nur noch ein Dreiviertel Jahr.

In den Folgemonaten verschlechterte sich Katies Zustand massiv. Weil die Überlebenschancen gleich Null sind, entschieden sich die Eltern dazu, vorerst keine Chemotherapie durchführen zu lassen. Sie nahmen Katie mit nach Hause und versuchten es, ihr so lebenswert wie nur möglich zu machen.

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Auch für die Ärzte war es eine schwierige Situation. "Nach der Diagnose fingen manche von ihnen an zu weinen, weil sie wussten, dass die Lage für Katie ausweglos war“, sagte Katies Mutter Jaimie King in einem Interview mit der "Daily Mail".

Die Ärzte schickten Katie nach Hause und sagten den Eltern, sie sollten selbst nach einer Therapie für ihre Tochter recherchieren. Doch eine Überlebenschance gibt es bei DIPG nicht.

Katie selbst wusste nicht, das ihr Tumor tödlich sein würde. Die Eltern sprachen nicht mit ihr darüber. Kurz vor ihrem Tod kam sie allerdings selbst darauf, dass sie nicht mehr lange leben würde. "Eine ihrer größten Ängste war jedoch nicht der Tod, sondern dass sie alleine sein würde“, sagt Jaimie.

Katie wurde nur 7 Jahre alt

Im Juni 2016 starb Katie. Sie wurde nur sieben Jahre alt. Ihre Eltern hielten die letzten Momenten mit ihrer Tochter auf Fotos und Video fest.

Mehr als ein Jahr später stellten sie das ergreifende Material ins Netz. Sie wollen auf die versteckten Leiden von an Krebs erkrankten Kindern und ihren Familien aufmerksam machen.

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Insbesondere aber möchten die Eltern mit dem äußerst emotionalen Video an die Forschung appellieren. Es stünde zu wenig Geld für die Forschung und Therapie von Gehirntumoren dieses Typs zur Verfügung.

Inzwischen haben Jaimie und ihr Mann auch eine Website eingerichtet, auf der sie zu Spenden für Betroffene aufrufen. Doch Jaimie geht es dabei weniger um das Geld:

"Es bringt mir meine Tochter nicht wieder zurück - doch ich möchte, dass die Menschen die Wahrheit erfahren - mehr nicht“, sagt Jaimie.

Im Video oben seht ihr die emotionalen Fotos von Katie und ihrer Familie.

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(ame)

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