Bonn: Frau wehrt sich gegen Vergewaltigung - Täter springt in den Rhein

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BLAULICHT
In Bonn wehrt sich eine Frau gegen eine Vergewaltigung - der Täter springt in den Rhein | DPA
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Eine versuchte Vergewaltigung in Bonn endete für den Täter im Rhein. Nach Angaben des Kölner "Express" war eine 25-Jährige gegen zwei Uhr in der Nacht zum Sonntag auf der Kennedybrücke Richtung Beuel unterwegs. Dort wurde sie von dem Unbekannte angesprochen.

Die Frau ignorierte den Mann. Doch der zwang sie mit Gewalt, mit ihm die Treppe Richtung Rheinufer hinunterzugehen.

Während die Frau um Hilfe rief, zerrte sie der Mann in ein Gebüsch und versuchte, sie zu vergewaltigen. Eine Zeugin hatte die Hilferufe des Opfers gehört und die Polizei gerufen.

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Als der 27-jährige Mann die Sirene des Streifenwagens hörte, flüchtete er vor den Beamten. Schließlich sprang er in den Fluss und versuchte, schwimmend davonzukommen.

Daraufhin schickte die Feuerwehr auf Bitte der Polizei ein Rettungsboot los. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fuhr ein Streifenwagen mit Blaulicht am Ufer parallel zu dem Schwimmer und wies damit dem Rettungsboot den Weg.

Ein Feuerwehrmann stieg dann in die Fluten und holte den Mann aus dem Wasser. Nach Angaben der Polizei war der Mann der Polizei bereits bekannt. Die Frau wurde leicht verletzt.

Es ist nicht leicht, über derart schlimme Erfahrungen zu sprechen. Frauen, denen Ähnliches passiert ist, können sich jederzeit und kostenfrei an die Hotline des karitativen Vereins "Weisser Ring" unter 116 006 wenden. Der bundesweit tätige Opferverein unterstützt Menschen, die Opfer von Gewalt wurden.

Mit Material der dpa

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