Eine Mutter sieht, dass ihr Kind kopfüber in den Pool fällt - und entscheidet, nicht zu reagieren

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Für alle Eltern wäre es ein Schreck-Moment: Die 6 Monate alte Josie greift nach einem schwimmenden Schuh und verliert das Gleichgewicht. Kopfüber fällt das Mädchen in den Pool.

Carrie, die Mutter der kleinen Josie, sitzt am Rand des Pools und greift nicht ein. Und das aus einem guten Grund. (Auch oben im Video).

Was auf den ersten Blick einfach nur verantwortungslos wirkt, hat einen traurigen Hintergrund. Carrie und Rock Morrison verloren damals bei einem tragischen Unfall ihren zweieinhalb Jahre alten Sohn Jake.

Der Junge ertrank in einem unbeaufsichtigten Moment. Daraufhin gründeten die Eltern die Stiftung Live like Jake.

Das Video stieß im Internet auf Widerstand

Mit ihrer Stiftung unterstützen sie die Infant Swimming Resource, die das "bewährteste und umfassendste Selbstrettungsschwimmprogramm für Babys und Kleinkinder in der ganzen Welt" lehrt.

Das Video, das im Internet auf Unverständnis stieß, zeigt die Methode, mit der Babys sich selbst retten können.

Das Kind soll lernen, sich selbst auf den Rücken zu drehen um sich so vor dem Ertrinken zu bewahren.

In Deutschland ist das Training nicht so weit verbreitet

Die kleine Josie im Video hat zu diesem Zeitpunkt schon seit drei Wochen an dem Training teilgenommen. Die Schwimmtechniken aus den USA sind in Deutschland noch nicht so weit verbreitet.

Ein Sprecher der DLRG sagte, es sei besser, ein Baby niemals unbeaufsichtigt in Wasser-Nähe zu lassen.

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(ame)

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