7 Dinge, die jeder wissen sollte, bevor er das nächste Mal Analsex hat

Veröffentlicht: Aktualisiert:
COUPLE BED
Analsex ist schon lange kein Tabuthema mehr | andresr via Getty Images
Drucken

Beim Thema Sex gibt es nach wie vor viele Tabus. Und das, obwohl Geschlechtsverkehr unbestritten das Natürlichste der Welt ist.

Heute wollen wir mit einem dieser Tabus brechen: Analsex.

Was ursprünglich mal als “Schwulending” gesehen wurde, wird längst auch von vielen Heterosexuellen praktiziert. Zu verdanken haben wir den Tabubruch der Pornoszene - ebenfalls eine Grauzone, mit der wir an dieser Stelle gerne aufräumen würden.

Eine Studie hat gezeigt, dass 94 Prozent der befragten Frauen schon mal während des Analsex zum Höhepunkt gekommen sind. Doch das ist nicht der einzige wissenschaftliche Fakt, den ihr kennen solltet, bevor ihr diese Praktik in euren Sex-Alltag integriert.

1. Ihr seid damit nicht alleine

Wie bei allen Sexthemen seid ihr auch mit dem Analsex nicht alleine. Vermutlich geben es die meisten einfach nicht zu, wobei einem beim Sex wirklich nichts peinlich sein muss.

Wie bereits erwähnt ist es eine der natürlichsten Sachen der Welt. Neuere Studien haben gezeigt, dass fast 50 Prozent der Deutschen bereits in das Vergnügen von Analsex gekommen sind.

2. Es ist wahrscheinlicher, dass ihr Analsex habt, wenn ihr verheiratet seid

Die Tinder-Generation gilt gemeinhin als sexuell sehr offen und experimentell. Was selbstverständlich auch an besagter App liegen mag - Sinn und Zweck eben dieser war oder ist es nunmal primär, jemanden zu finden, mit dem man Sex haben kann. Gefühle, Liebe und Fortpflanzung sind dabei meist sekundär.

Allerdings zeigen Studien, dass es wahrscheinlicher ist, Analsex in einer längerfristigen Beziehung oder mit einem festen Partner zu haben. Verheiratete Frauen gaben, im Vergleich zu Single-Frauen, bei Umfragen vermehrt an, diese Praktik regelmäßig zu nutzen.

3. Analsex wird öfter angeschaut als praktiziert

Nach Analsex wird auf der Porno-Plattform Pornhub tatsächlich öfter gesucht als früher. Eine Studie hat gezeigt, dass die Nachfrage zwischen 2009 und 2015 um 120 Prozent gestiegen ist.

Wieso tun wir es dann nicht einfach auch öfter?

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

4. Ihr müsst euch einfach entspannen

Gwyneth Paltrow hat den Sexexperten Paul Joannides mal für ihren Lifestyle-Blog Goop über die Dos und Don'ts von Analsex interviewt. Dieser betonte, wie wichtig es ist, sich selber und vor allem seinen Schließmuskel zu entspannen, um erfolgreichen Analsex zu haben.

Falls das relaxen alleine nicht hilft, kann man immer noch mit Gleitgel nachhelfen.

5. Vermutlich habt ihr eine andere Motivation für Analsex als euer Partner

Eine Studie, die von dem US-Medizinjournal "BMJ Open" publiziert wurde, hat herausgefunden, welche Motivation heterosexuelle Frauen und Männer dazu verleitet, Analsex zu haben.

Und diese sind bei beiden Geschlechtern sehr unterschiedlich. Männer verbinden damit eher eine Phantasie und fühlen sich besonders männlich. Frauen hingegen gaben an, dass sie oft Angst davor haben, dass es weh tun könnte und ihre einzige Motivation dahinter ist, dass sie ihrem Partner einen Gefallen tun wollen. Ziemlich ernüchternd.

6. Beim Analsex werden häufiger Krankheiten übertragen

Jetzt ist hier mal Schluss mit lustig. Denn so befriedigend Analsex auch sein mag, es können tatsächlich häufiger Krankheiten übertragen werden.

Ein Grund dafür ist, dass es häufiger zu Rissen und Wunden kommen kann. Das Positive dabei ist: Man kann davon nicht schwanger werden. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, Kondome zu verwenden.

7. So akademisch ist Analsex

Wer sich von den vorangegangenen sechs Punkten selbst überzeugen will, sollte jetzt aufmerksam weiterlesen. Denn man kann Analsex tatsächlich studieren - nämlich bei einer der renommiertesten Universitäten der Welt: in Harvard. Kann man das auch als Fernstudium belegen?

Mehr zum Thema: Schüler in NRW lernen jetzt, wie Analsex geht

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der HuffPost UK und wurde von Lisa Radda aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(ame, lk)

Korrektur anregen