Ein Münchner lebte im Zug, weil er sich die Miete nicht leisten konnte - jetzt

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Vor einem halben Jahr hat Eric Hoffmann einen Job als Videospielredakteur in München angenommen – sein absoluter Traumjob.

Als problematisch stellten sich jedoch schon bald die Mieten in der bayerischen Hauptstadt heraus. 1200 Euro netto bekommt Hoffmann im Monat, die Hälfte davon kann er für die Miete ausgeben.

Trotz zahlreicher Versuche fand der 25-Jährige einfach kein Zimmer – und lebte daher im Zug. Möglich machte das eine BahnCard 100 (auch oben im Video).

Hoffmann hielt sich in DB-Lounges auf

Hoffmann konnte kostenfrei in den Lounges der großen Bahnhöfe essen und schlief in Nachtzügen, die ihn regelmäßig zurück zur Arbeit brachten.

Doch das Nomaden-Leben hat nun ein Ende, wie die "tz“ berichtet. Hoffmann hat endlich ein Zimmer in Unterhaching nahe München gefunden. Für 30 Quadratmeter zahlt er hier 500 Euro warm.

Das Leben im Zug hat ein Ende

Nachdem mehrere Medien und auch die HuffPost über sein Leben im Zug berichtet hatten, boten ihm Hunderte Menschen über Facebook oder andere Kanäle Hilfe an. Der 25-Jährige ist erleichtert, das Leben im Zug hat ihn ausgelaugt.

"Ich bin unendlich froh. Rückblickend betrachte ich die Zeit im Zug als gescheitertes Experiment“, sagte er der Zeitung.

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(sk)

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