Die "Heute Show" hat eine pikante Theorie, warum Kim Jong Un so auf Raketen steht

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Nordkoreas Diktator Kim Jong Un provoziert wöchentlich. Er lässt Raketen testen. Marschflugkörper. Atomsprengköpfe.

Das Drohen und Protzen mit dem Militär gehört bei ihm zum Tagesgeschäft. Experten vermuten dahinter einen Mix von Gründen.

Etwa, dass das Regime darauf angewiesen ist, seinem Volk eine massive Bedrohung durch das Ausland vorzugaukeln. Damit keiner auf die Idee kommt, infrage zu stellen, ob man Nordkorea wirklich stärker abschotten muss als jedes andere Land der Welt. Ob es wirklich notwendig ist, Unsummen ins Militär zu stecken, wenn die Bevölkerung gleichzeitig so arm ist, dass viele an Mangelernährung leiden.

Dann spielen historische Gründe auf der der koranischen Halbinsel eine Rolle, geopolitische ...

Die Redakteure der "Heute Show" des ZDF haben eine ganz andere Interpretation geliefert. Über einem Bild, das Kim Jong Un im Gespräch mit einem Militär vor einer riesigen Rakete zeigt, steht: "An der Waffe des Mannes ..." Und darunter: "Was meinen Sie mit kompensieren?"

Was satirisch gemeint ist, dürfte einen wahren Kern haben. Ohne ein völlig verqueres Selbstbild, ohne dieses fürchterliche Ego, könnte der Diktator wohl nicht so brutal herrschen, wie er es tut.

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(ame)

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