"Global Gladiators": Pocher und Becker streiten sich - doch ein anderer Promi nervt am meisten

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Acht Promi-Gladiatoren begannen ihre große Reise, nach der zweiten Folge waren es noch sieben

Afrika kann atemberaubend schön sein, die Promi-Kandidaten von "Global Gladiators" mussten in der neuen Folge allerdings so einige unschöne Stunden durchleben. Larissa Marolt (24) dürfte daher auch nicht allzu enttäuscht gewesen sein, dass sie die Show bereits in der zweiten Episode verlassen musste.

"Deine Klappe ist zu groß"

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Gleich zu Beginn der Folge herrschte kräftig dicke Luft. Minutenlang schrie Lilly Becker (40) Oliver Pocher (39) an. Das Model fand: "Deine Klappe ist zu groß." Das wollte Pocher natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Sie wünschte sich, dass der Comedian ihr mehr Respekt entgegen bringen würde: "Versteh doch, deine Witze sind nicht immer witzig." Während er tatsächlich relativ ruhig blieb und mit einem "Ich könnte euch jetzt zerstören, komplett" die "Ghetto-Attitüde" von Becker monierte, wollte die sich gar nicht mehr beruhigen. "Ich muss schreien, sonst hörst du mich nicht", keifte sie, während sich Pietro Lombardi (24), Nadine Angerer (38) und die anderen Kandidaten größtenteils aus der Sache heraushielten.

Nur Larissa Marolt mischte sich ab und an kurz mit ein, schien aber einige Punkte der lautstarken Diskussion gar nicht erst zu verstehen. Becker wollte Pocher mehrfach zum Duschen schicken, "weil du stinkst. Dein Mund stinkt, alles stinkt." Am nächsten Morgen meinte Becker dann aber selbst, dass sie zu schnell hochgegangen sei. Sie entschuldigte sich bei Pocher und die beiden lagen sich kurz in den Armen. "Würdest du mit mir duschen gehen?", fragte Pocher und trat noch einmal nach. Lilli und die anderen konnten aber darüber lachen.

"Drinking Donkey"

Was ist bloß ein Muli? Mit dieser Frage hatte Model Marolt zu kämpfen, bevor sie zusammen mit ihrem Team auf den Maultieren zum ersten Spiel "Drinking Donkey" reiten musste. Die Promi-Gladiatoren sollten in 20 Minuten 2,5 Liter Wasser trinken und es danach so lange wir nur möglich auf einem der Tiere aushalten, ohne abzusteigen. Marolt, die gewohnt vorlaut alles kommentierte, ging besonders Ex-Fußballer Ulf Kirsten (51) auf den Geist. "Mensch, halt doch mal die Klappe", schnappte der, kurz bevor Lombardi sich übergeben musste und damit direkt aus dem Spiel ausschied.

So traten wegen den Leistungen aus der Vorwoche schließlich Pocher, Angerer und Model Mario Galla (31) für Team Blau gegen Schauspieler Raúl Richter (30) aus Team Rot an. Angerer fiel bereits wenige Minuten nach Start der Aufgabe von ihrem Maultier, während Pocher zunächst damit drohte "einfach laufen zu lassen", nach rund 23 Minuten aber dann doch abstieg und zu den nahegelegenen Büschen sprintete. Nach knapp 68 Minuten und ein paar weiteren Gläschen Wasser und Champagner stieg dann auch Richter ab. Punkt für das blaue Team.

Zweites Spiel: "Truckwalk"

Begriffe in Rollen wurden an und in mehreren Autos versteckt. Während der Fahrt musste je ein Promi von Auto zu Auto springen und die Rollen dann zu einem anderen Promi auf einen fahrenden Truck werfen. Letzterer sollte diese öffnen und darin enthaltene Begriffe vorlesen, die sich der Springer merken sollte. Natürlich waren alle Promis ausreichend abgesichert. Weil sich Marolt abermals querstellte und Becker erneut laut wurde, kam es wieder zur Diskussion. Schließlich einigte sich das rote Team darauf, dass zunächst Kirsten und Richter antreten sollten - die am Ende zehn von dreizehn Begriffen richtig hatten. Für fünf Sprünge zwischen den Autos gab es weitere fünf Punkte, wodurch die beiden insgesamt 15 Zähler verbuchen konnten.

Für Team Blau traten zunächst Galla als Springer und Lombardi als Fänger an. Während sich der Sänger noch über den Begriff "Gischt" amüsierte, konnte Galla mit fünf Sprüngen und sieben gemerkten Worten 12 Punkte sammeln. Direkt danach sprang Pocher für Team Blau und die ehemalige Fußball-Nationaltorhüterin Angerer sollte passenderweise Fangen. Die beiden brachten es auf fünf Sprünge, neun richtige Begriffe und damit auf 14 Punkte. Zuletzt sollten Marolt fangen und Becker sammeln. Letztere war sich ihrer Sache so sicher, dass sie mit Pocher um 500 Euro wettete, dass die beiden mindestens 15 Punkte holen. Das klappte jedoch nicht - bei fünf Sprüngen und nur drei richtigen Begriffen kamen allerdings gerade einmal 8 Punkte zusammen. Das bedeutete auch den Gesamtsieg für Team Blau in der zweiten Aufgabe - und wieder einmal dicke Luft wegen Marolt und Becker. Und ebenso trat Pocher erneut nach, indem er in die Kamera fragte, ob das nun der falsche Zeitpunkt sei, nach seinen 500 Euro zu fragen.

Pietro schüttet sein Herz aus

Vor dem dritten Spiel sprach Lombardi mit Richter offen über die Trennung von seiner Frau Sarah. "Es ist für mich so wie eine kleine Auszeit jetzt." Er könne in Afrika ein bisschen Abschalten von der ganzen Berichterstattung. "Man muss auch Sachen akzeptieren." Wenn sich jemand neu verliebe, dann sei das nun einmal so. Ein erneutes Zusammenkommen der beiden sei komplett ausgeschlossen. "Am Anfang wollte sie noch 100 Prozent, das weiß ich auch. Für mich war aber ab der ersten Sekunde aus." Für ihn zähle nur noch, ob sie eine gute Mutter sei - und das sei sie. Lombardi sei es sogar egal, ob Sarahs neuer Freund mit am Tisch sitze, wenn sie gemeinsam den Geburtstag seines Sohns Alessio feierten. Er sei in dieser Situation für seinen Sohn da und nicht für Sarah oder ihren Neuen.

Beim dritten Spiel "Wagenrennen" sollten die Promiteams die verhältnismäßig kleine Fläche eines Eselwagens mit allerhand Kartons, Wasserkanistern und Sandsäcken beladen. Dann sollte der Wagen über eine Ziellinie gezogen werden. Team Rot gewann mit deutlichem Vorsprung und glich damit in der Gesamtwertung auf 3:3 aus. Brachte jedoch nichts, denn nach einem verlorenen Stechen war in der ersten Entscheidung schließlich doch für ein Teammitglied von Rot das Ende gekommen - für Marolt.

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