Michael Moore sieht die USA in die Tyrannei abgleiten - so will er dagegen kämpfen

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MICHAEL MOORE TRUMP
Michael Moore will nicht, dass US-Präsident Donald Trump das Land in den Abgrund führt. | Paul Morigi via Getty Images
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  • Michael Moore ist ein erklärter Kritiker von US-Präsident Donald Trump
  • Der Dokumentarfilmer will mit einer neuen Aktion gegen den US-Präsidenten vorgehen
  • Er hofft darauf, dass seine Landsleute Vertrauliches an ihn verraten

Für Michael Moore ist Donald Trump ein Tyrann, der die USA in große Gefahr bringt. Jetzt legt sich der kritische Dokumentarfilmer erneut mit dem US-Präsidenten an. Er hat die Webseite "TrumpiLeaks" gestartet. Die soll es Informanten, im Englischen "Whistleblower" genannt, erlauben, mit Moore und seinem Team Kontakt aufnehmen zu können. Und das, ohne ihre Identität preiszugeben.

In einem auf HuffPost veröffentlichten Brief erklärt Moore, was er mit der Webseite erreichen will. Er ruft seine Landsleute dazu auf, gegen Trump vorzugehen.

Denn dieser stelle sich immer wieder über den Rechtsstaat. So habe Trump etwa den FBI-Direktor James Comey gefeuert, da dieser ihm mit seinen Ermittlungen hätte gefährlich werden können.

Die USA werden von einem Tyrannen bedroht

Es sei die patriotische Pflicht eines jeden Amerikaners, die USA "vor Tyrannei" zu beschützen, so Moore. Der Dokumentarfilmer und Aktivist ruft seine Landsleute dazu auf, als Whitsleblower gegen die Machenschaften vorzugehen.

"Patriotische Amerikaner in der Regierung, bei den Strafverfolgungsbehörden oder im privaten Sektor, die von einem Verbrechen, Vertrauensbruch gegenüber der Öffentlichkeit oder von anderen Vergehen von Donald J. Trump und seinen Leuten wissen, müssen mit den Informationen an die Öffentlichkeit." Nur so könne man die USA vor Tyrannei beschützen.

"Whistleblower" sollen anonym bleiben können

"TrumpLeaks" soll es Whistleblowern ermöglichen, Dokumente, Fotografien, Videos und Tonaufnahmen an Moore weiterzuleiten, ohne dass sie Spuren hinterlassen, die ihnen später zum Verhängnis werden können. Moore verspricht, er und sein Team würden modernste Verschlüsselungstechnologie verwenden, damit jeder über die Webseite völlig anonym Informationen verraten könne.

"Ich weiß, das ist gefährlich. Ich weiß, das könnte uns Schwierigkeiten bescheren", schreibt Moore. "Aber zu viel steht auf dem Spiel, um vorsichtig zu sein."

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