LIFESTYLE
07/06/2017 12:33 CEST

Ihr Baby kam nach einem Autounfall tot zur Welt - jetzt teilt die Mutter diese berührenden Bilder

Eine Mutter aus Großbritannien muss gerade die schlimmste Zeit ihres Lebens durchstehen - und versucht tapfer, mit ihrem großen Schmerz fertig zu werden.

Deshalb hat sie die herzzerreißenden Fotos ihres Babys veröffentlicht, das sie nach einem Autounfall tot auf die Welt bringen musste.

Emma Fairbairn aus Wales war zu diesem Zeitpunkt im sechsten Monat schwanger und wurde nach dem Unfall sofort ins Krankenhaus gebracht. Sie sagte, dass sie das Strampeln ihres Baby noch im Bauch gespürt hätte, als sie im Krankenwagen lag.

fairbairn

"Es fühlt sich wie ein Albtraum an, aus dem ich nicht aufwachen kann"

Jedoch wurde sie über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus behalten. Als dann eine Hebamme das Herz ihres ungeborenen Babys noch einmal prüfen wollte, konnte sie keinen Herzschlag ausmachen.

"Es fühlt sich wie ein Albtraum an, aus dem ich nicht aufwachen kann", sagte Fairbairn der HuffPost UK. "Meine ganze Welt wurde in Stücke gerissen und ich war am Boden zerstört."

"Ich hätte vielleicht besser damit fertig werden können, wenn medizinisch etwas falsch gelaufen wäre, aber er war total gesund. Die ersten paar Stunden nach dem Unfall wurde mir gesagt, dass es ihm gut gehe und ich dachte noch, dass wir uns so glücklich schätzen könnten, dass wir beide das überlebt hätten."

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Flynn Fairbairn musste tot zur Welt gebracht werden

Jasmin McGinley, eine Freundin von Fairbairn, schreibt auf der Spenden-Webseite GoFundMe zum tragischen Tod des Babys: "Emma wurde sofort untersucht, aber die Ärzte mussten ihr sagen, dass sie keinen Herzschlag mehr finden konnten."

"Emma hat ihren wunderschönen Sohn Flynn Fairbairn, der nur 623 Gramm wog, am 28. Mai tot geboren. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist Emma todtraurig und obwohl wir ihr ihren Schmerz nicht nehmen können, wollen wir ihr helfen, für Flynn eine schöne Beerdigung zu finanzieren."

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Fairbairn durfte noch zwei Tage mit ihrem Sohn auf der Station, wo sie ihn auf die Welt gebracht hat, verbringen. "Alle Hebammen dort waren großartig", sagte Fairbairn der HuffPost UK. "Wenn wir mehr Geld sammeln können, als die Beerdigung kosten würde, werden wir den Rest der Station spenden."

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"Mein Körper hätte ihn schützen sollen"

Nach dem tragischen Unfall schrieb Fairbairn auf Facebook: "Die vergangenen 27 Stunden waren die schlimmsten meines Lebens. Zu wissen, dass Flynn nicht mehr ist und ich ihm nie in die Augen schauen oder seinen erste Schritte verfolgen werde können."

"Sein armer kleiner Körper konnte den Schmerz oder Stress, den der fürchterliche Unfall ausgelöst hat, nicht aushalten und ich konnte nichts tun, um ihn zu retten - auch wenn mein Körper ihn hätte schützen sollen. Bis zur vergangenen Nacht dachte ich, dass mein Körper das tun würde."

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"Ruhe in Frieden, mein schöner kleiner Junge."

Wenn ihr für Flynns Beerdigung spenden wollt, könnt ihr Fairbairns GoFundMe-Seite besuchen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der HuffPost UK und wurde von Lisa Mayerhofer aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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(lk)

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