Die Ärzte sagten den Eltern, ihr Sohn werde nie laufen und sprechen können - jetzt verblüfft er alle

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VICTOR
Victor ist ein Kämpfer | Facebook
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Der dreijährige Victor Padilla aus New York ist eigentlich ein ganz normales Kind. Er geht in den Kindergarten, wurde gerade in die Vorschule eingeschrieben und freut sich schon darauf, neue Freunde zum Spielen zu finden.

Er hat eine 5-jährige Schwester, die er anhimmelt - wenn jemand ihn fragt, was er später werden möchte, antwortet der kleine New Yorker mit den Worten “wie meine Schwester”.

Nichtsdestotrotz ist seine Lieblingsperson seine Mama Jennifer. Ein ganz normaler Dreijähriger eben.

Bisher nur 200 Menschen erkrankt

Doch Victor kam mit einer schweren Missbildung auf die Welt. Er leidet an einem asymmetrischen Großwuchssyndrom - dem sogenannten CLOVE-Syndrom. Das ist eine sehr seltene Krankheit, an der bisher nur rund 200 Menschen weltweit erkrankt sind.

Bei dieser Krankheit wächst eine Hälfte des Körpers schneller als die andere. Da die Krankheit auch Tumore bedingt, sind auch diese von schnellerem Wachstum betroffen.

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Außerdem beeinflusst das Syndrom das Immunsystem und greift die Hirnstammzellen an, wodurch der Betroffene viel anfälliger für Krankheiten ist und selbst eine eigentlich harmlose Erkältung lebensgefährlich sein kann.

Victor ist ein wahrer Kämpfer

Doch Victor hat Mediziner, Forscher und sämtliche Statistiken vom Gegenteil überzeugt. Er ist ein wahrer Kämpfer und lässt sich durch seine Krankheit nicht beeinträchtigen.

Entgegen den Prognosen, dass der Junge weder laufen noch sprechen würde können, entwickelt sich Victor wie ein ganz normaler Junge.

“Wir sind wirklich dankbar, dass es schon so viel neue Technologien gibt und für alle Ärzte, die uns unterstützen", sagte die Mutter des kleinen Victor dem britischen Onlineportal "Daily Mail".

"Wir hätten nie gedacht, dass sich Victor so gut entwickeln wird, aber er überrascht uns jeden Tag. Der Kleine reagiert, als ob nichts passiert wäre."

Indem sie seine Geschichte öffentlich machen, wollen Jennifer und Jerry Padilla, die Eltern des kleinen Jungens, nun auf die Krankheit aufmerksam machen.

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(lk)