29-jähriger Somalier nimmt Geiseln in Australien - IS bekennt sich

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MELBOURNE HOSTAGE
A special operations officer wears a bomb suit at the scene of a shootout in the Melbourne bayside suburb of Brighton on June 6, 2017.A fatal shootout claimed by the Islamic State group was being treated as a terrorist attack, Australian police said on June 6, as the prime minister condemned it as 'shocking and cowardly'. A man of Somali background was killed in a gun battle with police when he opened fire following an hour-long standoff after taking an escort girl hostage at a serviced apartmen | MAL FAIRCLOUGH via Getty Images
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  • Ein 29-Jähriger somalischer Abstammung erschoss in Australien einen Mann und nahm eine Frau als Geisel
  • Der Täter wurde bei einer Befreiungsaktion von der Polizei erschossen
  • Die Terrormiliz IS bekannte sich zu der Tat

In Australien ist es am Montag in der Großstadt Melbourne zu einer tödlichen Schießerei und der Geiselnahme einer Frau gekommen. Bei dem Täter handele es sich um einen 29-jährigen Flüchtling aus Somalia, teilten die Behörden am Dienstag mit.

Zuvor hatte die Polizei gemeldet, der Vorfall werde als Terrorattacke behandelt.

Der Mann hatte eine Frau in einem Wohnhaus als Geisel genommen. Zuvor hatte er einen Angestellten der Hausverwaltung erschossen. Während der Geiselnahme bekannte er sich zum IS und zum Terrornetzwerk Al-Kaida.

Täter war schon einmal an einem Anschlag beteiligt

Die Polizei stürmte schließlich die Wohnung und erschoss den Mann. Drei Polizisten wurden bei der Aktion verletzt.

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Der Polizeichef im Staat Victoria sagte am Dienstag, der mutmaßliche Täter sei in einen geplanten Selbstmordanschlag 2009 auf eine Militäranlage in Sydney involviert gewesen, der aber vereitelt wurde.

IS bekennt sich zur Tat

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat die Tat am Montag für sich reklamiert. Die australische Polizei hat die Geiselnahme als Terrorattacke eingestuft.

Polizeichef Graham Ashton sagte, der Fall werde als Terrorattacke eingestuft, allerdings nicht als Teil einer größeren Verschwörung. Zum Bekenntnis des IS sagte er, dieser "springt immer auf und erklärt sich verantwortlich, sobald etwas passiert".

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(ben)