"Rock am Ring": Deshalb ist die Zukunft des Festivals nicht in Gefahr

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Das Festival

Seit der Premiere im Jahr 1985 lenkt Festivalveranstalter Marek Lieberberg (71) die Geschicke des weltberühmten "Rock am Ring"-Musikfestivals. Wegen des Verdachts auf einen möglichen Terroranschlag musste das Festival mit teils über 90.000 Zuschauern aber noch nie unterbrochen werden - bis jetzt. Am Freitag war das Festival "aufgrund einer terroristischen Gefährdungslage" vorsorglich unterbrochen worden. Im Interview mit der "Bild am Sonntag" hielt Lieberberg nun ein feuriges Plädoyer darauf, dass man sich "Angriffen auf unsere Musik, die Jugendkultur und friedliche Fans" auf keinen Fall beugen dürfe.

Demensprechend klar antwortete er auf die Frage, ob derartige Vorfälle die Bereitschaft von Menschen senken würde, noch auf Festivals zu gehen: "Im Gegenteil, die Bedeutung der Musikkultur in unserer Gesellschaft wächst und die Menschen wollen und werden sich die Freiheit nicht nehmen lassen." Das dreitägige Musikfestival "Rock am Ring" sowie die Parallelveranstaltung "Rock im Park" enden am heutigen Sonntag, den 4. Juni.

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