Terror-Attacken in London: Brandenburger Tor erstrahlt in den Farben des Union Jack (NEWS-BLOG)

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LONDON
News-Blog zu Anschlägen in London | dpa
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  • Bei einem Anschlag in London sind sieben Menschen gestorben, mindestens 48 weitere wurden verletzt
  • Alle Entwicklungen dazu hier im News-Blog

Ein Terroranschlag erschüttert Großbritannien. Drei Täter fuhren laut Angaben der Polizei am Samstag zunächst in eine Menschenmenge auf der London Bridge, danach stachen sie im nur wenige hundert Meter entfernten Borough Market mit Messern auf Fußgänger ein.

Sieben Menschen sind bei den Attacken gestorben, mindestens 48 weitere verletzt. Die Polizei habe die drei Angreifer erschossen, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Behörden sprechen von Terrorismus.

Hier lest ihr im Überblick, was wir über den Anschlag wissen - und was nicht.

Alle Entwicklungen lest ihr im News-Blog:

00.06 Uhr: Kanadier und Franzose unter den Toten

Bei dem Attentat in London sind zahlreiche Ausländer verletzt worden. Ein kanadischer Staatsbürger wurde getötet, wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau am Sonntag mitteilte. Nach Angaben des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian kam außerdem ein Franzose ums Leben. Sieben Franzosen waren demnach am Sonntag noch im Krankenhaus, ein weiterer wurde vermisst. Die BBC berichtete, auch ein Neuseeländer sei unter den Verletzten, er wurde stundenlang operiert.

Zuvor hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière bestätigt, dass zwei deutsche Staatsangehörige verletzt wurden. Eines der deutschen Opfer trug demnach schwere Verletzungen davon.

23:47 Uhr: IS bekennt sich zu Anschlag

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Terroranschlag in London für sich reklamiert. Kämpfer des Islamischen Staates hätten die Tat ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Sonntagabend in einem Bekenntnis im Internet. Bereits am Sonntagmorgen war bekannt geworden, dass die Gruppe das Attentat mit Toten und Verletzten begrüßt.

Da die Terrormiliz sich regelmäßig nach Anschlägen mit solchen Bekenntnissen zu Wort meldet, ist unklar, inwieweit sie tatsächlich in die Tat verstrickt ist. In manchen Fällen haben Täter keinen engeren Kontakt zu den Extremisten, berufen sich aber auf sie.

22:58 Uhr: Brandenburger Tor erstrahlt in britischen Nationalfarben

brandenburger tor

In Gedenken an die Opfer des Terroranschlags von London ist das Brandenburger Tor in Berlin am Sonntagabend in den britischen Nationalfarben angestrahlt worden. Die Hauptstadt wolle damit seine Solidarität zum Ausdruck bringen, sagte Senatssprecherin Claudia Sünder zuvor der Deutschen Presse-Agentur.

20:35 Uhr: Altmaier fordert bessere europäische Kooperation

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) fordert in einem Interview mit dem ZDF eine bessere europäische Zusammenarbeit zur Terrorabwehr, insbesondere Datenaustausch. Vorhandene Daten müssten auch innerhalb Deutschlands besser genutzt werden. Ähnliches hatte auch ein Terrorexperte in der HuffPost gefordert.

17:53 Uhr: Polizisten gaben 50 Schüsse ab

Der Chef der Terrorabwehr Mark Rowley hat britischen Medien nach Details bekanntgegeben, wie die Polizisten die Angreifer töteten. Demnach haben acht Polizeibeamte insgesamt 50 Schüsse abgegeben. Ein Schuss habe versehentlich eine unbeteiligte Person getroffen.

17:45 Uhr: Zwei Deutsche unter den Verletzten

Unter den Verletzten sind nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auch zwei Deutsche. Eines der deutschen Opfer sei schwer verletzt, sagte de Maizière. Zu dem zweiten konnte er zunächst keine weiteren Angaben machen.

17:12 Uhr: 21 Terroropfer von London noch in kritischem Zustand

Von den etwa 50 Menschen, die beim Terroranschlag verletzt worden sind, befinden sich 21 noch in kritischem Zustand. Das habe die britische Gesundheitsbehörde NHS am Sonntag mitgeteilt, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA.

Premierministerin Theresa May kam zu einem privaten Besuch ins King's College Hospital, um Verletzte zu besuchen und mit dem Personal zu sprechen.

17:01 Uhr: Mindestens eine deutsche Person unter den Verletzten

Bei dem Terroranschlag in London sind auch Deutsche verletzt worden. Eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit trug schwere Verletzungen davon, wie aus dem Auswärtigen Amt in Berlin am Sonntag zu hören war.

Die Gesamtzahl deutscher Verletzter war zunächst unklar. Bei dem Anschlag im Herzen der britischen Hauptstadt waren mindestens sieben Menschen getötet worden, etwa 50 Menschen wurden verletzt.

16:36 Uhr: Schweigeminute für die Opfer am Dienstag

Am Dienstag werden die Briten um 11 Uhr Ortszeit den Opfern mit einer Schweigeminute gedenken.

15:12 Uhr: Verletzter Polizist in stabilem Zustand

Bei der Terrorattacke ist auch ein Bahnpolizist schwer verletzt worden. Einer der Attentäter hatte ihn mit einem Messer ins Gesicht gestochen. Mittlerweile befinde er sich allerdings in einem stabilen Zustand, sagte der Chef der britischen Bahnpolizei.

Er habe den Beamten im Krankenhaus besucht, berichtet der "Guardian". Der Polizist habe ihn den Tathergang geschildert. "Es wurde deutlich, dass er enormen Mut Angesichts der Gefahr gezeigt hat", sagte der Chef der Bahnpolizei über den Verletzten.

15:09 Uhr: Merkel lässt Erklärung auf Englisch veröffentlichen

Nach einer ersten Erklärung der Kanzlerin hat Regierungssprecher Steffen Seibert eine zweite Erklärung auf Englisch zum Terroranschlag in London veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung der ersten Mitteilung.

14:17 Uhr: Medien berichten von mehreren Festnahmen

Wenige Stunden nach der Terrorattacke von London hat die Polizei laut Medienberichten zwölf Menschen festgenommen. Details waren zunächst unklar.

Nach Angaben des britischen Nachrichtensenders Sky News durchsuchten Ermittler die Wohnung von einem der Attentäter.

12:47 Uhr: May: Fünf Terroranschläge seit März vereitelt

Seit Ende März haben Sicherheitskräfte und Geheimdienste fünf Terroranschläge in Großbritannien vereitelt. Das sagte die britische Premierministerin Theresa May nach einer Sitzung ihres Krisenkabinetts am Sonntagmorgen anlässlich des neuen Anschlags in London.

Allerdings erschütterten seitdem auch zwei weitere Terroranschläge die britischen Inseln. Ende März tötete ein Angreifer auf einer Londoner Brücke vier Menschen, außerdem erstach er einen Polizisten. Vor knapp zwei Wochen kamen 22 Menschen in Manchester bei einem Selbstmordanschlag ums Leben.

11:38 Uhr: May: "So kann es nicht weitergehen"

Die britische Premierministerin Theresa May spricht in London vor Reportern. Sie dankt den Helfern für ihren Einsatz. Über den Anschlag sagte: "So wie derzeit kann es nicht weitergehen."

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Quelle: Getty

Die Premierministerin schlägt vier Maßnahmen vor:

► Die Attacken der vergangenen Wochen und Monate in Großbritannien hätten eine Sache gemeinsam: die Ideologie des islamistischen Extremismus. "Es ist eine Ideologie, die unsere Werte als unverträglich mit ihrer Religion darstellt." Diese Ideologie müsse bekämpft werden.

► "Wir können dieser Ideologie keinen Raum zum Atmen geben", sagt May weiter. Genau das würden die großen Internetkonzerne den Terroristen allerdings erlauben. Sie sprach sich für stärkere Maßnahmen im Internet aus.

► Auch militärische Aktionen gegen Islamischer Staat müssten weiter geführt werden. Man dürfe den Terroristen keine Rückzugsorte erlauben.

► "Wir haben eine robuste Anti-Terrorismus-Strategie", sagt May. Die sei jahrelang erfolgreich gewesen. Jetzt müsse sie allerdings wieder mit den aktuellen Entwicklungen mithalten können - auch im Internet.

11:24 Uhr: Israel fordert weltweites Bündnis gegen Terror

Israels Strategieminister Gilad Erdan hat am Sonntag ein weltweites Bündnis gegen den Terror gefordert. "Dies war eine Attacke nicht nur gegen Großbritannien, sondern gegen westliche Werte und Demokratie", schrieb der Minister, der in Israel auch für innere Sicherheit zuständig ist, bei Twitter.

11:17 Uhr: Facebook-Live aus London

Unsere Kollegen der HuffPost UK berichten auf Facebook live aus London:

11:04 Uhr: Corbyn: Demokratischer Prozess darf nicht gestört werden

Auch die Labour-Partei hat ihren Wahlkampf unterbrochen. Partei-Chef Jeremy Corbyn sagte dem Fernsehsender Sky News jedoch, er hoffe, der Anschlag störe nicht den demokratischen Prozess.

"Wenn wir diesen Attacken erlauben, unseren demokratischen Prozess zu stören, verlieren wir alle." Er forderte außerdem, darüber nachzudenken, Polizei und Geheimdienste zu verstärken. Corbyn lobte die Arbeit der Noteinsatzkräfte.

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Quelle: Getty

11:04 Uhr: Premierministerin May wird bald vor die Presse treten

Die britische Premierministerin Theresa May ist mit dem Krisen-Komitee zusammengekommen. Außerdem kündigte sie via dem Kurznachrichtendienst Twitter an, bald ein Statement abzugeben.

10:53 Uhr: Polizei geht davon aus, dass alle Attentäter tot sind

Die Ermittler gehen davon aus, dass es nur drei Täter gegeben hat. Alle drei verdächtigen Männer seien tot, sagte die Londoner Polizeichefin Cressida Dick vor Reportern am Sonntagmorgen.

Sie waren am Samstagabend nach den Attacken auf die London Bridge und den Borough Market von der Polizei erschossen worden.

10:38 Uhr: Zahl der Toten steigt auf 7

Die Zahl der Anschlagsopfer in London steigt auf sieben, teilte die Polizei mit.

10:37 Uhr: Britische Parteien setzen nach Anschlag Wahlkampf aus

Die britischen Parteien wollen ihren Wahlkampf aussetzen. Die Labour-Partei werde nach Absprache mit den anderen Oppositionsparteien bis zum Abend keinen Wahlkampf führen, sagte der Vorsitzende Jeremy Corbyn am Sonntag.

Zuvor hatte die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May eine Unterbrechung ihrer Kampagne angekündigt.

May leitete am Morgen ein Treffen ihres Krisenkabinetts. Dabei sollte entschieden werden, ob erneut die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen werden soll.

Zuletzt wurde die Situation nach dem Anschlag in Manchester als "kritisch" gewertet. Das bedeutet, dass weitere Anschläge unmittelbar bevorstehen könnten.

10:22 Uhr: Großveranstaltungen in Manchester finden statt

Die Polizei in Manchester hat auf dem Kurznachrichtendienst Twitter bestätigt, dass zwei Großveranstaltungen heute in der Stadt stattfinden werden.

In Manchester wird heute ein Benefiz-Konzert für die Opfer der Anschläge vor knapp zwei Wochen veranstaltet. Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Konzert von Popsängerin Ariana Grande kamen 22 Menschen ums Leben. Grande will heute in Manchester wieder auftreten.

Außerdem wird für den Manchester-United-Spieler Michael Carrick ein Abschiedsspiel abgehalten. Die Manchester Polizei teilte mit, die Sicherheitsvorkehrungen für beide Veranstaltungen zu erhöhen.

10:11 Uhr: Warum die Wahlen wohl nicht verschoben werden

Einige Briten haben in den sozialen Netzwerken gefordert, dass die Wahl am Donnerstag verschoben werden sollte. Doch eine Verschiebung ist unwahrscheinlich, denn das wäre äußert schwierig.

Viele Menschen haben bereits per Briefwahl ihre Stimme abgegeben. Parlaments-Experte David Boothroyd erklärte auf Twitter, die Regierung müsste den Notstand ausrufen, um die Wahl zu verschieben.

Zwar gebe es eine Vorkehrung im britischen Wahlgesetz, die es erlaubt, eine Wahl um vierzehn Tage zu verschieben. Allerdings gelte diese nur im Fall, wenn der König oder die Queen zwischen der Auflösung des Parlaments und dem Wahltag stirbt. Das berichtet der "Guardian".

9:44 Uhr: Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung

Die Polizei in London bittet um Mithilfe der Bevölkerung bei der Aufklärung der Tat. Die Behörde hat eine Webseite eingerichtet, wo Menschen Bilder und Videos hochladen können.

9:31 Uhr: Bürgermeister Khan: "Terroristen hassen Demokratie"

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan fordert, dass die Neuwahlen am 8. Juni planmäßig stattfinden sollen. Die britische Nachrichtenseite "The Independent" zitiert Khan mit den Worten: Er könne "verstehen, dass die Menschen heute keine Wahlwerbung machen und an Türen klopfen wollen".

Aber es sei wichtig, dass die Wahl weitergehe. Um zu zeigen, dass Großbritannien sich nicht einschüchtern lasse. "Eine der besten Sachen unserer Lebensweise ist unsere Demokratie", sagte er.

Weiter sagte Khan: "Die Wahlen sind eine wundervolle Sache und sie sind eine der Sachen, die diese Terroristen hassen und eine der Sachen, die wir tun können, um zu zeigen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen (...)." Terroristen würden die Demokratie und Wahlen hassen. Er sprach sich gegen eine Verschiebung der Wahl aus.

Die Tories haben als Reaktion auf den Anschlag ihren Wahlkampf unterbrochen. Wie die britische Zeitung "Guardian" berichtet, könnten auch die anderen Parteien den Konservativen folgen und ihre Wahlkampagnen unterbrechen.

9:30 Uhr: Forschungsinstitut: IS feiert Terroranschlag in London

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag in London als Erfolg gefeiert. Das berichtete die auf die Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group in der Nacht zum Sonntag unter Berufung auf IS-nahe Medien.

Der IS hat den Anschlag bisher nicht offiziell für sich reklamiert.

8:55 Uhr: Einige Verletzte in "kritischem Zustand"

Wie der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, mitteilte, befänden sich einige der Verletzten in "kritischem Zustand". Derzeit seien 48 Menschen in den Krankenhäusern von London in Behandlung. Das hatte der Rettungsdienst auf Twitter mitgeteilt.

8:33 Uhr: Konservative setzen Wahlkampf aus - Menschen fordern Verschiebung

Die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May hat am Sonntag ihren Wahlkampf vorübergehend ausgesetzt. Das teilte ein Sprecher am Morgen mit.

Großbritannien soll am Donnerstag ein neues Parlament wählen. In sozialen Medien gab es unterdessen Forderungen nach einer Verschiebung der Parlamentswahl.

Ein Nutzer auf Twitter schreibt etwa: "London-Anschlag, erhöht die Alarmstufe, denkt an die Sicherheit zuerst, verschiebt die Wahlen. Erlangt erst die Kontrolle.

8:31 Uhr: Zahl der Verletzten steigt auf 48

Derzeit werden 48 Verletzte in Krankenhäusern der britischen Hauptstadt behandelt. Weitere Opfer seien schon vor Ort versorgt worden, teilte der Rettungsdienst am Sonntag auf Twitter mit.

8:20 Uhr: Bundesregierung: "Wir stehen zusammen gegen den Terror"

Regierungssprecher Steffen Seibert hat auf dem Kurznachrichtendienst Twitter eine Mitteilung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) veröffentlicht. "Ich denke in diesen Stunden in Anteilnahme und Solidarität an unsere britischen Freunde und alle Menschen in London. Meine Gedanken sind bei den Opfern des Anschlags und ihren Familien."

Merkel bekräftigte auch ihre Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus: "Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens."

6:34 Uhr: Attentäter stach Polizist ins Gesicht

Bei der Terrorattacke in London ist auch ein Polizist schwer verletzt worden. Ein der Attentäter habe ihn mit einem Messer ins Gesicht gestochen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Sonntag.

Der für den Schienenverkehr zuständige Polizist sei nach Hilferufen zum Tatort geeilt. Er habe auch Verletzungen am Bein erlitten. Sein Zustand soll aber nicht lebensbedrohlich sein.

5:41 Uhr: Mehr Polizei in London in den kommenden Tagen

Die Londoner Polizei wird als Reaktion auf die Terrorattacken ihre Präsenz in der britischen Hauptstadt in den nächsten Tagen verstärken. Das sagte Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley am frühen Sonntagmorgen in London.

5:41 Uhr: Mehr Polizei in London in den kommenden Tagen

Der britische Muslimenverband MAB hat die Terrorattacken in London verurteilt. "Als Mitglieder der Britischen Gesellschaft müssen wir weiterhin alle Terrorakte verurteilen", sagte der MAB-Vorsitzende Dr Omer El-Hamdoonin am Sonntagmorgen. "Wir dürfen diesen Kriminellen nicht erlauben, Hass und Angst zu verbreiten. Wir müssen ihre Versuche vereiteln, uns zu spalten."

5:39 Uhr: Polizei geht von drei Attentätern aus

Die Polizei in London geht derzeit von nur drei Tatverdächtigen aus. Man müsse aber noch weitere Ermittlungen durchführen, um dies mit hundertprozentiger Sicherheit sagen zu können, sagte Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley am Sonntag.

Drei Terroristen waren nach den Attacken in der Nacht zum Sonntag erschossen worden.

5:36 Uhr: Trump bietet London Hilfe an - und wirbt für Einreiseverbot

US-Präsident Donald Trump hat die Terrorattacken in London scharf verurteilt und der britischen Premierministerin Theresa May telefonisch sein Beileid ausgedrückt.

Schon zuvor hatte Trump via Twitter die Unterstützung seines Landes zugesagt. "Was auch immer die Vereinigten Staaten tun können, um in London und im Vereinigten Königreich zu helfen, wir werden da sein - WIR SIND BEI EUCH", schrieb Trump.

Schon kurz nach dem Anschlag bekräftigte Trump auch seine Forderung nach seinem Einreiseverbot für Muslime: "Die Gerichte müssen uns unsere Rechte wiedergeben. Wir brauchen das Einreiseverbot!"

3:21 Uhr: Bürgermeister von London: "Gezielte und feige Attacke"

Londons Bürgermeister Sadiq Khan hat die Terrorangriffe als "gezielte und feige Attacke" auf unschuldige Londoner und Besucher bezeichnet. Er verurteile die Angriffe auf das Schärfste, schrieb Khan in der Nacht zu Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Es gebe keine Rechtfertigung für die "barbarischen" Attacken. Khan rief alle Menschen in London auf, wachsam zu bleiben.

2:30 Uhr: Medien berichten von Explosionen

Reporter verschiedener britischer Medien berichten in der Nähe der London Brigde von Geräuschen, die Explosionen ähnelten. Vermutlich handelt es sich dabei um kontrollierte Sprengungen von verdächtigen Gegenständen der Polizei.

1:53 Uhr: Zwei Vorfälle Terror, dritter sei kein Anschlag

Die Attacken auf der London Bridge und im Borough Market wurden von der Londoner Polizei als Terror eingestuft. Ein dritter Vorfall im Stadtteil Vauxhall hat den neuesten Informationen nach nichts mit dem Terrorakt zu tun. Es handele sich demnach um eine "einfache" Messerstecherei.

Mit Material der dpa

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