US-Präsident Trump glaubt doch an den Klimawandel

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US-Präsident Trump glaubt doch an den Klimawandel | Joshua Roberts / Reuters
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  • Die UN-Botschafterin der USA hat klargestellt, dass Präsident Trump an den Klimawandel glaube
  • Trump hatte zuletzt offengelassen, ob er die Erderwärmung als Bedrohung ansieht
  • Den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen begründet die US-Regierung mit wirtschaftlichen Nachteilen

US-Präsident Donald Trump glaubt offenbar an den vom Menschen verursachten Klimawandel. Das behauptet nun zumindest die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in einem Interview mit dem US-Sender CNN.

Vor rund fünf Jahren hatte US-Präsident Trump den Klimawandel bei Twitter noch als "chinesische Lüge" bezeichnet. "Präsident Trump glaubt, dass das Klima sich verändert", erklärte Haley jetzt. Der US-Präsident erkenne auch an, dass die Menschen dabei eine Rolle spielten.

Das Pariser Abkommen habe jedoch der US-Wirtschaft geschadet, erklärte Haley im Interview. Auch der US-Präsident hatte in seinem Statement zum Rückzug aus dem Agreement lediglich ökonomische Gründe angeführt.

Trump verlor kein Wort darüber, ob der Klimawandel seiner Ansicht nach eine Bedrohung für die Erde darstelle.

Der Chef der Umweltbehörde (EPA), Scott Pruitt, und Trumps Chefstratege Steve Bannon gelten aber als entschiedene Skeptiker des wissenschaftlich bewiesenen Klimawandels.

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