Putin raunzt US-Journalistin an: Eine Dreijährige könnte den US-Wahlkampf hacken

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Die TV-Journalistin Megyn Kelly hat sich in den USA den Ruf erarbeitet, in Interviews gern kritisch nachzuhaken. Diese Technik wandte sie auch bei einer Podiumsdiskussion mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an, der sichtlich überrascht wirkte.
Als Wladimir Putin die NBC-Journalistin Megyn Kelly zum Internationalen Wirtschaftsforum nach St. Petersburg einlud, dachte er wohl, dass er glimpflicher als Donald Trump 2016 wegkäme. Damals hatte Kelly den US-Präsidentschaftskandidaten geradezu gegrillt.

Megyn Kelly forderte Putin heraus

Doch während einer Podiumsdiskussion ließ Kelly nicht locker und bohrte mit kritischen Fragen zur Ukraine, Syrien und nicht zuletzt auch zu den Hacker-Vorwürfen nach. Die Zuschauer konnten mit ansehen, wie Putin zunehmend aggressiver und sarkastischer reagierte.

"Hysterie, die niemals aufzuhören scheint"

"Was für Fingerabdrücke? Von wem? Was reden Sie da? IP Adressen können einfach von IT-Spezialisten erstellt werden. Selbst eines ihrer Kinder würde das verstehen. Ein dreijähriges Mädchen könnte eine solche Hacker-Attacke durchführen.“

Den schwelenden Skandal um die Russland-Affäre bezeichnete Putin als Hysterie, die niemals aufzuhören scheint. "Vielleicht hat jemand eine Pille, um diese Hysterie zu heilen.“

Die Szene seht ihr im Video oben.

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(ks)

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