Giftmüll-Skandal in neuem Hotel? "Hamburger Morgenpost" macht Til Schweiger schwere Vorwürfe

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TIL SCHWEIGER
Giftmüll-Skandal in neuem Hotel? "Hamburger Morgenpost" macht Til Schweiger schwere Vorwürfe | Hannibal Hanschke / Reuters
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Teures Leitungswasser in seinem Restaurant, Lärmbelastigung bei der Eröffnung seines Hotels – und nun auch noch ein Giftmüll-Skandal?

Es wird nicht ruhiger um Schauspieler Til Schweiger.

Denn die "Hamburger Morgenpost" hat es auf den deutschen Schauspiel-Star abgesehen.

Die Zeitung berichtet nun, es seien im Naturschutzgebiet Stellmoorer Tunneltal unweit von Hamburg mehrere Großbehälter gefunden worden. Darin hätten sich umweltschädliche Materialien wie Bauschutt, Sprüh-Lack, Bauschaum-Sprühflaschen, Klebekartuschen und Dämmmaterial befunden.

Die Spur führt zum "Barefoot"

Anhand von im Müll gefundenen Unterlagen habe sich feststellen lassen, dass der Müll von der Baustelle des kürzlich eröffneten "Barefoot" Hotels am Timmendorfer Strand stamme. Nun ermittele die Hamburger Wasserschutzpolizei, welche Firmen mit der Schuttentsorgung beauftragt waren.

Zunächst habe das Amtsgericht Hamburg den Chef der zuständigen Entsorgungsfirma befragt, doch dieser habe die Umweltsünde dementiert. Schließlich soll ihn der Bauleiter mit der Aussage entlastet haben, dass noch zwei weitere Firmen an der Entsorgung des Mülls beteiligt gewesen seien.

Eine Sprecherin des Schauspielers erklärte gegenüber der "Morgenpost", man könne sich nicht erklären, wie der Müll dort gelandet sei.

Til Schweiger dürften diese Vorwürfe unangenehm sein – für die Vorkommnisse kann der Schauspieler selbst jedoch wohl kaum etwas. Der "Morgenpost" ist es egal: Sie sucht immer wieder nach Gründen, um den Tatort-Star anzugreifen.

Mehr zum Thema: Teuerstes Wasser Hamburgs? Streit zwischen Til Schweiger und der "Hamburger Morgenpost" eskaliert

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(ll)

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