Toxikologisches Gutachten bringt traurige Klarheit über den Tod von Malina K.

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  • Das toxikologische Gutachten bringt Klarheit über die Todesumstände der Studentin Malina K.
  • Die Frau war im März in der Donau ertrunken
  • Die Polizei schließt nun ein Fremdverschulden mit Sicherheit aus

Um die Todesumstände der Studentin Malina K. aus Fürstenfeldbruck gibt es nun keine Zweifel mehr. Der Polizei liegt das abschließende rechtsmedizinische Gutachten vor.

Demnach spricht alles für ein Unglück. Die Polizei geht davon aus, dass Malina in den Fluss gefallen und ertrunken ist. Weitere Details werden der Öffentlichkeit vorenthalten, wie die Münchner "TZ" berichtet.

Polizei gibt keine Details zu dem Todesfall bekannt

Da Malinas Tod als Unfall gewertet wird, sind alle Informationen zu den Umständen Privatsache der Familie. "Wir müssen die Persönlichkeitsrechte der jungen Frau wie auch unsere Datenschutzvorgaben beachten", sagte Polizeisprecher Albert Brück der Zeitung.

Es seien keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft hat die Leiche zur Beerdigung freigegeben.

Mehr zum Thema: Kurz vor ihrem Verschwinden: Das war die letzte Nachricht, die Malina ihrer besten Freundin schickte

Schon vor dem Ergebnis des toxikologischen Gutachtens hatten die Ermittler laut Brück bei der Rekonstruktion der Todesnacht von Malina K. viele Erkenntnisse erlangt. „Wir wissen sehr viele Dinge im Zusammenhang mit dem Fall, aber nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt“, so Brück.

Studentin verschwand auf dem Heimweg von einer Party

Eine Spaziergängerin hatte die Leiche der jungen Frau am Donauufer in Donaustauf nahe Regensburg entdeckt. Studentin war am 19. März, einem Sonntag, auf dem Heimweg von einer Party verschwunden. Kurz vor 6.00 Uhr hatte die 20-Jährige noch mit einer Mitbewohnerin telefoniert, um sich nach dem Weg zu erkundigen.

Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich nach eigenen Angaben im Regensburger Stadtpark. Den Ermittlungen zufolge war die junge Frau nach der langen Partynacht alkoholisiert. Ihr Handy entdeckte ein Spaziergänger später im wenige Hundert Meter entfernten Herzogspark am Donauufer. Der Fundort der Leiche liegt etwa zehn Kilometer flussabwärts.

Mit Material der dpa

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