Kathy Griffin twittert makabren Trump-Scherz - das hat jetzt Folgen

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Kathy Griffins Trump-Scherz hat weitreichende Konsequenzen

Kathy Griffin (56, "Pulp Fiction") dürfte ihren makabren Trump-Scherz inzwischen bitter bereuen. Sie kassierte deswegen nicht nur einen mächtigen Shitstorm, sondern verlor jetzt auch noch ihren TV-Job. Der US-Sender CNN teilte laut "The Hollywood Reporter" mit, dass man nicht länger mit Griffith zusammenarbeiten werde. Die Neujahrs-Show, die sie co-moderierte, werde künftig ohne sie stattfinden. "Wir fanden das, was [Griffin] getan hat, widerwärtig und beleidigend", hieß es in einem Statement.

Sie posierte mit Trumps abgehacktem Kopf

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Die Kündigung ist die vorläufig gravierendste Konsequenz eines schier unglaublichen Scherzes: Am Dienstag erschein ein Foto in den sozialen Medien, auf dem Griffin mit dem abgeschnittenen und blutüberströmten Kopf von US-Präsident Donald Trump posiert. Die Schauspielerin und Komikerin verteidigte diese Aktion zu Beginn noch als Satire, ruderte aber schnell zurück und entschuldigte sich mit den Worten "Es tut mir leid. Ich bin zu weit gegangen. Das war falsch."

Eine Entschuldigung, die viele nicht annahmen. Neben unzähligen vernichtenden Kommentaren auf Twitter und Co. beschwerte sich auch Trump persönlich öffentlich über das Bild. Er bezeichnete es als "krank" und sagte, dass vor allem sein elfjähriger Sohn Barron davon sehr verstört gewesen sei. Und die Sache ist noch nicht ausgestanden. Neben dem Jobverlust muss Griffin auch noch mit einer Ermittlung des Secret Service rechnen.

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