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31/05/2017 20:16 CEST | Aktualisiert 31/05/2017 23:16 CEST

Russland-Kontakte: Ex-FBI-Chef Comey will aussagen - und Trump belasten

Jonathan Ernst / Reuters
Donald Trump muss fürchten, was James Comey vor dem Senat zu erzählen hat.

Ex-FBI-Chef James Comey will nächste Woche offenbar vor dem Senat über die Russland-Kontakte von US-Präsident Donald Trump aussagen - und den Präsidenten schwer belasten. Das meldet der US-TV-Sender CNN.

Trump soll Comey gebeten haben, Untersuchungen gegen seinen ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen.

Laut CNN habe Comey nun mit dem Sonderermittler, der mit der Russland-Untersuchung betraut ist, gesprochen. Er wollte sicherstellen, dass ihm keine Konsequenzen drohen, wenn er öffentlich gegen den US-Präsidenten aussagt.

Der Termin für die Aussage könnte sich noch verschieben

Es gebe noch kein genaues Datum für Comeys Aussage, da es noch Details zu klären gibt. Der Termin könnte sich sogar noch um einige Zeit nach hinten verschieben.

Wahrscheinlich, heißt es von CNN, werde Comey nicht auf eventuelle Manipulationsversuche der Wahl durch Russland eingehen. Es soll wohl hauptsächlich um Comeys komplizierte Beziehung zu Trump gehen.

Der US-Präsident hatte den FBI-Chef entlassen, nachdem der mit der Untersuchung möglicher Verbindungen Trumps zu Russland beauftragt worden war. Die Entlassung hatte sehr viele Ungereimtheiten und deshalb auch weltweit für Wirbel gesorgt.

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