LIFESTYLE
31/05/2017 17:23 CEST | Aktualisiert 01/06/2017 09:12 CEST

Eine 22-Jährige macht ein Selfie in der H&M-Umkleide - und bringt die Modekette in Erklärungsnot

Die 22-jährige Studentin Lowri Byrne aus Wales in Großbritannien hat auf der Facebookseite des Modeunternehmens H&M ein Foto gepostet.

Es zeigt sie in der Umkleidekabine, während sie ein Sommerkleid der Modekette anprobiert.

Die Studentin trägt normalerweise umgerechnet Konfektionsgröße 40. Das Kleid, das sie probiert, hat allerdings Größe 44. Und darin kann Byrne kaum atmen.

Wozu gibt es Konfektionsgrößen?

Viele Frauen nehmen sich das Größenproblem wirklich zu Herzen, schreibt sie zu dem Selfie. Die meisten wären vermutlich am Boden zerstört, wenn sie nicht in ein Kleid passen, das bereits zwei Größen über dem liegt, was sie eigentlich tragen.

Byrne erklärt den Vorfall wie folgt: "Ich habe eine Verkäuferin gefragt, ob sie das Kleid auch größer hat und sie meinte 'ah ja, aber bei dem Model musst du eine viel größere Größe nehmen - es ist sehr klein geschnitten'." Sie fragt sich demnach: "Wozu gibt es dann noch Konfektionsgrößen?"

H&M nahm zu dem Post Stellung

Tausende Frauen haben ihren Post geliked und auch darauf geantwortet. Sie stimmten Byrne zu, dass die Größen des Modelabels unrealistisch sind und nicht zu dem durchschnittlichen Körper passen.

Das Unternehmen hat zu dem Post Stellung bezogen. "H&M ist für jedes Feedback dankbar", sagte ein Sprecher der Modekette der britischen Zeitung "Daily Mail".

"Es war immer nur unsere Intention, Kleidung herzustellen, in denen sich unsere Kunden wohl fühlen. Etwas anderes war weder beabsichtigt, noch gewollt."

Byrnes Post seht ihr oben im Video.

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(lk)

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