"Baywatch" im Kino: So ist das Remake zur Kultserie

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BAYWATCH
Der Sommer-Blockbuster der Woche verspricht viel Spaß, Action und ein wenig Nostalgie. Dwayne Johnson und Zac Efron sind die neuen Rettungsschwimmer von "Baywatch". | Paramount Pictures
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  • Der Kinofilm der Woche am 1. Juni
  • Filmfans sagen: "Baywatch" sollte man nicht verpassen
  • Zac Efron und Dwayne Johnson beschützen Malibu Beach

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino - doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen? Der Film-CommunityisnotTV, Partner der HuffPost, fällt diese Woche die Antwort leicht. "Baywatch" ist der Blockbuster, den ihr ab dem 1. Juni nicht verpassen solltet. Eure Meinung zu dem Remake der Kultserie könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

Darum geht's ins "Baywatch"

Die beliebten Badenixen und Rettungsschwimmer der 90-Serie „Baywatch” kehren in neuem Gewand und mit viel Power auf die Kinoleinwand zurück. Alpha-Rettungsschwimmer Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) sorgt am Strand von Malibu für Recht und Ordnung. Doch Neuling Matt Brody (Zac Efron) hält sich selbst für den Allergrößten und will Mitchs Vormachtstellung nicht akzeptieren.

Als ein mysteriöser Kriminalfall die malerische Küste erreicht müssen die zwei Streithähne allerdings lernen, ihre Rivalitäten beizulegen und auch über ihre Funktion als Rettungsschwimmer hinaus einige heldenhafte Missionen bestehen.

Die Serie ist Kult

Wie einige Remakes der letzten Jahre, etwa "21 Jump Street", "Starsky & Hutch" oder zuletzt "CHiPs" hat auch die Neuauflage von "Baywatch" eine sehr kultige Vorlage, die nur schwer zu überbieten ist.

David Hasselhoffs behaarte Männerbrust und Pamela Andersons roter Badeanzug schrieben Fernsehgeschichte. Worum es eigentlich in der Serie ging, wird dabei oft unter den Tisch fallen gelassen.

"Baywatch" prägte die 1990er Jahre so entscheidend, dass der Serie sogar in der Sitcom „Friends” Tribut gezollt wurde.

Denn ginge es nach Joey und Chandler, gäbe es nur Renn-Szenen in "Baywatch". Alles andere halten die beiden für nebensächlich. Und tatsächlich ist es die - aus heutiger Sicht - als übertrieben sexistisch zu bewertende Kameraführung, die Baywatch so berühmt und kultig gemacht hat.

Nackte Haut und Muskeln aus Stahl - das erwartet euch beim Remake

Der lang angekündigte Blockbuster Baywatch steht nun vor der schwierigen Aufgabe die berühmten Laufszenen gleichzeitig ironisch zu kommentieren und auf der anderen Seite neu zu bedienen - denn sie sind immerhin ein Markenzeichen von "Baywatch".

Das geschieht beispielsweise, wenn sich Badenixe Alexandra Daddario über ihre Kollegin wundert: "Wieso sieht es immer so aus, als würde sie in Zeitlupe laufen?"

Zusätzlich zu knappen Badeanzügen und Bikinis lassen sich aber auch die beiden Jungs der Show nicht lumpen, wenn es um das Thema nackte Haut geht. Im Rivalitätskampf der beiden zieht Zac Efron alias Matt Brody häufig den Kürzeren und macht auch vor Fremdschäm-Klischees wie einem Undercover-Einsatz in Frauenklamotten nicht Halt.

Aber genau das ist wohl der springende Punkt des Films: Es geht um Unterhaltung, um Muskelprotze, die aufs Glatteis geführt werden und ihren Moppelchen-Kollegen Ronnie (Jon Bass), der den schönen Rettungsschwimmerinnen hinterher schmachtet.

Letztere erschienen in den Trailern zum Blockbuster - ganz im Sinne der Vorlage-Serie - mehr wie hübsches Beiwerk als tatsächlich handlungsrelevante Charaktere.

Ob sich dieser erste Eindruck bestätigt oder man "Baywatch" als Film mit dem Flair einer großen Strandparty einfach eine Chance eine Chance verdient hat, können Kinobesucher ab dieser Woche selbst entscheiden. Unterhaltung ist bei dieser Dwayne-Johnson-Show allerdings garantiert.

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