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30/05/2017 09:24 CEST | Aktualisiert 30/05/2017 12:27 CEST

Als Prinz William über Diana spricht, wird klar, warum das Trauern als Royal besonders schwer ist

Seit geraumer Zeit unterstützen Prinz William (34), seine Frau Kate (35) und sein Bruder Prinz Harry (32) die "Heads Together"-Kampagne. Die drei Royals wollen die Öffentlichkeit unter anderem darauf hinweisen, wie wichtig es sein kann über psychische Probleme und auch grundsätzlich über seine Gefühle zu reden.

Prinz William geht in einem Interview mit der britischen Ausgabe der "GQ" mit gutem Beispiel voran und spricht jetzt offen über seine Mutter Diana (1961 - 1997) und ihren tödlichen Autounfall vor fast 20 Jahren.

William: "Ich habe fast 20 Jahre gebraucht, um an diesen Punkt zu kommen"

Prinz William war gerade einmal 15 Jahre jung, als er seine Mutter wegen eines verheerenden Autounfalls verlor. Heute kann er damit besser umgehen als noch vor einigen Jahren.

Er könne nun offener und ehrlicher über seine Mutter reden, wie er gegenüber dem "GQ" erklärte. "Ich kann mich besser an sie erinnern und besser in der Öffentlichkeit über sie sprechen. [...] Ich habe fast 20 Jahre gebraucht, um an diesen Punkt zu kommen."

Noch immer finde er es aber schwierig, weil damals alles so "roh" war. Seine Trauer sei nicht mit der Trauer anderer Menschen vergleichbar, "denn jeder weiß davon und jeder kennt die Geschichte. Jeder kennt sie."

Andere könnten sich entscheiden, das alles zu verbergen. Es wäre aber auch ihre Entscheidung, wenn sie die Geschichte teilen wollten. Diese Möglichkeit hatte Prinz William nicht. Er war gerade einmal 15 Jahre jung, als er seine Mutter wegen eines verheerenden Autounfalls verlor.

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Doch jetzt öffnet er sich. In dem aktuellen Interview erzählt er, wie sehr er seine Mutter auch heute vermisst. Er würde gerne noch heute ihre Ratschläge annehmen und wünsche sich sehr, dass sie ihn zusammen mit Kate und den Kindern - Prinz George (3) und Prinzessin Charlotte (2) - sehen könnte.

"Ich hätte es geliebt, wenn sie Catherine kennengelernt und die Kinder aufwachsen gesehen hätte. Es macht mich traurig, dass dies nicht passieren wird, dass sie sie niemals kennen werden", sagte er gegenüber dem "GQ".

Das Wichtigste ist die Familie

William, der aktuell noch als Rettungsflieger arbeitet bevor er Ende des Jahres mehr royale Aufgaben übernehmen soll, hält riesige Stücke auf seine Familie. "Ich könnte meinen Job nicht ohne die Stabilität meiner Familie machen."

Das sei für ihn mit das Wichtigste. "Ich will meine Kinder in einer glücklichen, stabilen, sicheren Welt aufwachsen sehen und das ist für uns Eltern sehr wichtig."

Gleichzeitig betonte Prinz William aber auch, für wie bedeutsam er es halte, dass seine Kinder nicht abgeschottet von der Realität aufwachsen. "Ich will, dass George in einer realen, lebenden Umgebung aufwächst und nicht hinter Palastmauern."

Die Medien würden dies zwar schwierig machen, aber er werde für seine Kinder kämpfen, "damit sie ein normales Leben haben".

Ganz so normal wird die Kindheit von George und Charlotte aber wohl nie werden, denn wer hat schon einen Papa, der das Cover der "GQ" ziert und eine Mama wie Kate, die bereits auf dem Titelblatt der "Vogue" war? Und dann wäre da ja noch das ganze Ding mit der Thronfolge...

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