Hochzeitsbrauch: Darum braucht die Braut etwas Altes

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BRIDE JEWELRY
Manche Braut trägt auch etwas Altes - das ist Tradition | brickrena via Getty Images
Drucken
  • Die Tradition sagt, die Braut braucht etwas Altes
  • Der Ursprung des Hochzeitsbrauchs liegt in England
  • Um ihn zu erfüllen, baut die Braut Schmuckstücke oder andere Erinnerungen in den Look ein
Haben die Freunde und die Familie erfahren, dass eine Hochzeit geplant ist, hört man den alte Spruch: "Something old and something new, something borrowed and something blue." - Das bedeutet: "Etwas Altes und etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues."

Diesen alt bekannten Spruch holen zwar alle mit einem Augenzwinkern hervor, aber es gibt wenige Bräute, die sich nicht daran orientieren. In jedem Fall spielt ein klein wenig Aberglaube bei der Planung einer Hochzeit mit.

Seinen Ursprung hat der Hochzeitsbrauch, etwas Altes zu tragen, in England. Von welchem exakten Zeitpunkt an die Tradition aufgekommen ist, lässt sich heute nicht mehr sagen.

Der Hochzeitsbrauch gehört aber zu den ältesten, bis heute existierenden Bräuchen in Bezug auf Hochzeiten. Oftmals greift man auf ein Schmuckstück zurück, aber andere Gegenstände mit Erinnerungswert sind ebenfalls brauchbar.

Wofür steht der Hochzeitsbrauch?

Hinter einem Hochzeitsbrauch steht in jedem Fall der Gedanke, was dieser bewirken soll oder wofür er steht. Bei der Idee, etwas Altes mit in das Outfit einzuarbeiten, denkt man vor allem an die Vergangenheit.

Für die Braut beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Sie soll aber nicht vergessen, woher sie kommt und was sie bisher alles im Leben gelernt hat.

Ein wichtiger Aspekt bei dem Hochzeitsbrauch ist die Idee, in der Familie verwurzelt zu bleiben. Wenn eine neue Familie gegründet wird, spielt die Herkunft nach wie vor eine wichtige Rolle.

Ein altes Erbstück steht bei der Feier als Symbol, das die Braut auf dem Weg in die Zukunft begleitet. Man lässt die Vergangenheit nicht komplett hinter sich zurück, da sie die Basis für die Zukunft bildet.

Passend zum Thema: Strumpfband: An diese Seite gehört das blaue Band zur Hochzeit

Was ist das perfekte "Alte" für eine Braut?

Den alten Hochzeitsbrauch setzt jede Braut anders um und gerade das ist schön. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas Altes mit zu integrieren, ohne dass es auffällt:
  • Schmuck von der Mutter, wie beispielsweise eine Kette oder Ohrringe
  • Ein kleiner Taschenspiegel von der Großmutter
  • Ein Stück Stoff vom Hochzeitskleid der Mutter – an das eigene Hochzeitskleid genäht
  • Eine alte Münze, die man in der Tasche trägt
  • Ein Hochzeitsfoto der Eltern, das man bei sich hat
  • Ein Spitzentaschentuch in der Tasche, das seit Generationen in der Familie ist

In vielen Familien gibt es eine bestehende Tradition in Bezug darauf, was jede Braut als etwas Altes bei sich trägt. Damit wird dieser Hochzeitsbrauch zu einem wichtigen Bestandteil der Vorbereitungen und vor allem des großen Tages.

Das könnte euch auch interessieren: Hochzeitsbräuche: Deshalb schenkt man Brot und Salz

(cho)