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29/05/2017 20:02 CEST | Aktualisiert 29/05/2017 21:41 CEST

Putin zögert beim Handschlag mit Macron - Frankreichs Präsident macht anschließend eine harte Ansage

Es war ein großes Thema am vergangenen Donnerstag: Der Händedruck zwischen US-Präsident Donald Trump und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Macron verfolgte mit seinem nicht enden wollenden Händedruck offenbar ein Ziel: Er wollte damit ausdrücken, dass er keine Zugeständnisse machen wollte - auch keine symbolischer Art.

Putin blickte skeptisch auf Macrons Hand

Am Montag traf Macron nun binnen nicht mal einer Woche nach dem amerikanischen den russischen Präsidenten. Und Wladimir Putin hat sich wohl die Szenen mit Macron und Trump genau angesehen. Obwohl er sich gerne als Zupacker inszeniert, zögerte Putin beim Empfang beim neuen französischen Präsidenten im Schloss von Versailles einen Augenblick, bevor er Macrons Hand ergriff.

Vor dem Händedruck der beiden Staatschefs hielt Putin einen kurzen Moment inne und blickte skeptisch auf Macrons dargebotene Hand. Putin griff schließlich doch zu und der Händedruck verlief ohne weitere Zwischenfälle. Ob Putin in diesem kurzen Moment des Zögerns an Macrons Händedruck mit Donald Trump beim G7-Gipfel in Sizilien gedacht hat?

"Eine rote Linie"

Vielleicht ahnte Putin auch, welche Ansage noch von Macron kommen würde. Der französische Präsident warnte vor dem Einsatz von Chemiewaffen in Syrien. Das sei eine "rote Linie", deren Überschreitung Vergeltungsmaßnahmen und eine unverzügliche Antwort Frankreichs nach sich zögen, sagte Macron.

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat könnte die Partnerschaft mit Moskau gestärkt werden, sagte der frischgewählte französische Präsident. Er sprach sich auch für einen demokratischen Übergang in dem Bürgerkriegsland aus. Dabei müsse jedoch Syrien als Staat bewahrt werden. "In der Region sind gescheiterte Staaten eine Bedrohung", sagte Macron.

Russland unterstützt in dem Krieg den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Der Konflikt forderte nach UN-Schätzungen bisher über 400.000 Tote.

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